Tagebuch

Datum: 2.7.2012

Fr. 1.6.
Aufstehen nach 6h. Pult räumen, Internet umbauen, waschen. Um 8h kommt Elena meine Nachbarin zum Frühstück. Nachher weiter "puffen" und putzen. Punkt 12h steht Elena meine Untermieterin vor der Tür. Wir sind aber noch nicht ganz fertig. Sie muss sowieso noch weitere Sachen holen. So gibt es keine Probleme. Um 13h sind wir fertig. Die Wohnung wird offiziell an Elena übergeben. Um 13.30h kommt Markus mein jüngerer Sohn um mich zu verabschieden. Auch Manfred und Brigitte sind da. Um 14h fahre ich los. Elena hat sich entschieden mit mir nach Basel mit zufahren und von da ins Tessin zu fahren. Kaum auf der Autobahn, gibt es ab 90 km/h einen riesigen Lärm. In Würenlos stoppen wir ein erstes Mal um die Ursache zu finden. Was wir auch probieren, der Lärm bleibt. Nach dem 3.Stopp beschliesse ich den Nissan-Pannendienst anzurufen. Wir warten auf dem Rastplatz Mumpf. Nach 45 Min. erscheint der Pannendienst. Er schleppt uns nicht ab, sondern wir fahren. Herr Cortellini meint, dass das kein Motor- oder Getriebeproblem sei. In seiner Garage in Birsfelden überprüft er nochmals alles. Es muss vom Aufbau kommen. Wir dichten die Rückwand provisorisch ab. Da rund um Basel Stau herrscht, können wir nicht testen ob es etwas gebracht hat. Wir fahren zu Bea. Es ist inzwischen 18.30h. Elena kommt jetzt nicht mehr ins Tessin. So übernachtet sie auch bei Bea. Zum Nachtessen gehen wir ins Restaurant  "Drei Eiben" nachher noch in die Tellplatz-Bar. Um 24h sind wir im Bett.

Sa. 2.6
Ich erwache früh. Elena will kein Frühstück. So reicht es ihr auf den 8.03h Zug ins Tessin. Ich bringe sie zum Bahnhof und kaufe noch ein. Nach dem Frühstück gehen wir auf Probefahrt auf die Autobahn. Die provisorische Abdeckung wirkt. Die Vibrationen sind weg. Im Baumarkt OBI kaufe ich das nötige Material für eine definitive Lösung. Nachher einkaufen für den Grillabend. Entgegen gegenteiliger Behauptungen bleibt die Familie Moedas zu meiner Überraschung doch zum grillieren. So gibt es zum Abschied Mojito, da sie alles mitgebracht haben was ich dafür brauche. Es ist ein schöner Abschlussabend in Basel. Gegen 23h wird es zu kalt. Wir gehen ins Bett.

So. 3.6.
Um 10h verabschiedet sich der "1.Stock " d.h. Schwester und Bruder von Bea, sie gehen zum Brunch. Es regnet. Nach dem Frühstück packe ich noch den Rest. Um 13.30h fahre ich mit Bea los. Die Abdeckung funktioniert, macht aber ihrerseits Lärm, aber weit weniger. Im Jura regnet und stürmt es. Um 15.30h sind wir in La Chaux de Fonts. Da treffen wir einen Kollegen. Nach 30 Min. fahren wir weiter. Es regnet jetzt stärker. Um 17.45h sind wir in Prangins bei  Bruno und Martine, meinem Freund seit der Schulzeit. Nach dem Nachtessen packen wir zusammen meine "Überlebenskiste für Abenteurer" aus, die ich von meinen Nachbarn bekommen habe. Es hat viel nützliches drin, Apotheke, Esswaren usw. vor allem "mobile Toiletten" und weisse Schokolade. Noch ein Schlummertrunk mit Bruno.

Mo. 4.6
Frühstück um 10h, dann beginnen Bruno und ich mit der "Bricolage". Wir befestigen die gekauften Kunststoffplatte an der Rückwand. Um 14.30h sind wir fertig und gehen auf Probefahrt. Schon bei der Anfahrt auf die Autobahn merken wir, dass es eine neue andere Vibration gibt. In Gland wenden wir und demontieren das mittlere Stück ab. Und fahren wieder zurück auf die Autobahn. Jetzt ist alles n Ordnung! Aus dem  Mittelstück machen wir noch ein Ersatz-Seitenteil. Zum Nachtessen gibt es "Gschwellti". Nachher reden wir noch viel.

Di. 5.6
Caroline, Bruno’s Tochter kommt zu Besuch. Sie hat Bruno & Martine zu stolzen Grosseltern gemacht. Nach dem Frühstück bringen wir Bea zum Zug nach Basel. Ich gehe nachher mit Bruno noch verschieden Sachen einkaufen. Zurück bringe ich noch mein Notebook auf Vordermann, dann auf- um- und sowieso räumen. Die Kisten werden mit Spannset fixiert, die Vorhänge montiert usw. Bruno lässt mir ein Kräuterbad ein, zündet eine Kerze an und stellt ein kühles Glas Muskat bereit! Nachtessen gibt es draussen. Es ist ziemlich kühl. Im Bett telefoniere ich noch mit Bea, zum ersten Mal über das Notebook.

Mi. 6.6.
Es regnet wieder in Strömen. Nichts von "wenn Engel reisen… ". Nach dem Frühstück packe ich den Rest. Um 11.30h der grosse Abschied. Ich fahre nun endgültig los. Bei Montreux habe ich riesiges Glück. Auf der Autobahn liegt ein 4m langes Brett mit Nägel! Ich fahre zum Glück nur mit 2 Rädern darüber. Es gibt keinen Schaden. In Martigny tanke ich nochmals. Nachher wäre es billiger gewesen. Für die Durchfahrt durch den Grossen St.Bernard Tunnel muss ich 81 CHF !!! bezahlen. Um 14h bin ich in Aosta und mache eine Pause von 1h. Dann geht es weiter nach Ivrea am unteren Ende des Aosta-Tals. Das Hotel das ich programmiert habe gefällt mir nicht. Dafür finde ich das Agriturismo "Perulina". Sehr schön gelegen, durch eine sehr schmale Strasse erreichbar. Das Restaurant ist geschlossen, aber es gibt in der Nähe ein anders. Ich bin der einzige Gast. Ich richte mich ein und rufe Bea an. Nach dem Apero gehe ich ins Restaurant. Da bin ich der 1.Gast.Das Tagesmenu gibt es leider erst ab 2 Personen???  So muss ich à la Carte bestellen. Die Auswahl ist beschränkt. Am Schluss ist das Restaurant voll. Nach ½l Dolcetto und einem Grappa bin ich müde für’s Bett. Vorher rufe ich noch Bruno und Bea an. Es ist sehr ruhig, ich schlafe wunderbar.

Do. 7.6
Frühstück um 9h, dann planen der nächsten Etappe,  Tagebuch usw. Gegen 12h fahre ich los. Nach Chivasso. Dort kaufe ich bei einem Carrefour ein. Montechiaro d’Asti liegt auf einem Hügel mit schöner Aussicht. Pause mit Pannino & Mineral. M 14.30h fahre ich weiter. Das Wetter ist ideal zum Autofahren. Bewölkt, zwischendurch ein kurzer Regen. Gegen 16h bin ich Canelli. Das Agriturismo Rupestr ist im Navi wie so oft am falschen Ort eingetragen. Zwei ältere Herren helfen mir weiter. Es liegt oberhalb von Canelli. Mein Zimmer hat eine schöne Aussicht, 80EUR mit ½-Pension. Ich richte mich ein und erkunde die Umgebung. Nachher Büroarbeit, Track übertragen usw. Um 19.30h treffen wir uns in der Cantina im Keller zum Apero. Ein Gruppe aus Graz ist da, später kommen noch Leute aus Luzern dazu. Das Nachtessen ist fantastisch. Die Grazer laden mich an ihren Tisch ein. Zuerst 5 Gänge Vorspeisen ! alles sehr gut. Primi: Gnoggi an Gorgonzola-Sauce, hatte ich gestern schon. Secondi: Polenta mit Perperonata und Salsize. Dolce: Marroni-Kuchen & Pfirsiche. Zum Abschuss Kaffee und Grappa. Ein schöner Abend. Zum Schluss wollen alle noch mein Auto sehen. Der Patron bereitet noch meine Rechnung vor, 80 EUR für alles! Um 24h bin ich im Bett.

Fr. 8.6
Aufstehen um8.30h. Frühstück mit den Grazern, Abschied, packen usw. Gegen 11h fahre ich los. Es beginnt zu regnen. In Acqui Therme halte ich um Bargeld zu holen. Es regnet in Strömen. Nach 12h fahre ich weiter. Vor der Autobahn tanke ich nochmals. Die Autobahn hat hier um Genua herum fast mehr Tunnels als freie Strecke. Das Navi läuft fast Amok. Ich habe nach dem WC-Halt wieder einmal den Schalter zu meiner Sicherheitsschaltung vergessen zu betätigen. Darum Motor-Stopp auf der Autobahn! Zum Glück ist da ein Parkplatz. Nach 1h eine Pause mit Pannino & Mineral. Bei Carrara verlasse ich die Autobahn und fahre dem Strand entlang nach Forte die Marmi. Die ganzen 10km sind fast durchgehend überbaut. Wenigstens sind die meisten Häuser nur 3-4 Stockwerke hoch. Mein Hotel Kyrton liegt an einer ruhigen Seitenstrasse fast im Wald. Ich habe ein schönes Zimmer mit Balkon nach Süden (60 EUR). Ich richte mich ein. Nach einem Bier gehe ich an den Strand. Der ist wie hier üblich fast ganz mit Sonnendächern und Liegestühlen überstellt. Es stürmt, die Luft ist voll Staub. In einer Strandbar trinke ich ein Glas Weisswein. Dann erkunde ich den Ort. Es hat hier viele Läden und Restaurants. Gegen 18.30h bin ich zurück. Apero auf dem Balkon und telefonieren mit Elena. In Zürich ist es kalt und nass. Hier ist es 27C°. Nach 20h gehe ich ins Hotel-Restaurant. Das Vorspeisen-Buffet ist schon fast leer. Die andern Gäste vor allem aus Deutschland waren schon viel früher da. Aber es reicht noch. Ich wähle 1: Lasagna, 2: kalten Braten dazu ½l Hauswein. Kein Vergleich mit gestern, schmeckt aber gut. Zum Dessert organisieren sie für mich Käse. Um 22h Grappa auf meinem Balkon und telefonieren mit Bea.

Sa. 9.6.
Aufstehen 9h, nachher Frühstück. Ich bin wieder der letzte. Planen der weiteren Route. Ich beschliesse noch einen Tag hier zu bleiben. Nachher befestige ich den Töff besser. Jetzt bewegt er sich nicht mehr. Vom 1.Agriturismo das ich anfrage bekomme ich eine Absage, so suche ich weiter und mache Siesta. Nach 15h gehe ich an den Strand. Es ist leicht bewölkt und windet. Ich gehe dem Strand entlang bis zum grossen Steg, dann ins Zentrum. Da findet ein Antiquitäten-Markt statt. Nichts Interessantes. Ich schlendere durch den Ort. Bei einem Bier beobachte ich die Leute. Es gibt da eine Rundstrecke für Elektro-Autos. Die Kinder steuern sie mit Begeisterung. Gegen 18h bin ich zurück. Nach dem Apero auf dem Balkon ein Weisswein im Garten. Gerade jetzt beginnen sie den Rasen zu mähen! Heute bin ich früher beim Nachtessen. Das Vorspeisen-Buffet ist noch voll, ich nachher auch. Das Essen ist wieder gut. Ich esse viel zu viel. Um 22h Grappa auf dem Balkon, dann schlafen.

So. 10.6
Gegen 9h gehe ich zum Frühstück. Nachher ruft der Hotelier für mich in 2 Agriturismo an die mir keine Antwort auf mein Email gegeben haben. Ich reserviere beim San Giusto. Nachher packen und Route programmieren. Gegen 12h bin ich in Pisa. Es hat viele Touristen. Die Anlage ist sehr schön. Der schiefe Turm und der Dom sind eindrücklich. Nach 45Min. fahre ich weiter. Das meiste auf der gebührenfreien Autobahn. Bei Ginestra auf die Landstrasse (San Casciano, Strada in Chianti, Poggia alla Croce). Nach 14h bin ich da. Ich muss suchen, weil alle meine Angaben falsch sind. Es ist eine schöne Anlage, ein ehemaliges Kloster. Das Zimmer kostet 50 EUR und hat eine kleine Küche, d.h.  kaltes Bier! Ich richte mich ein. Das Internet macht Probleme. Im Restaurant esse ich etwas. Nachher erkunde ich die Anlage und wasche meine Kleider in der Waschmaschine. Es ziehen dunkle Wolken auf. Hier ist es fast windstill. Auf der Autobahn gab es Sturmwarnung! Beim Eingang zu meiner Wohnung hat es ein Schwalbennest. Nach dem Wäsche aufhängen Apero in meiner Küche. Um 20h Nachtessen. Die Vorspeise ist toskanisch, der Rest normal, Spaghetti, Plätzli mit Frites. Dazu Wein und Wasser. Zum Dessert "Vino Santo" mit Gebäck. Wir sind 7 Leute. Die Chefin setzt sich an meinen Tisch m zu reden. Der Grappa ist auch gut. Um 22.30h gehe ich zu Bett. Es regnet in Strömen.

Mo. 11.6
Aufstehen gegen 8h, sehr einfaches Frühstück. Dann Route planen. Meine VISA-Karte funktioniert definitiv nicht. Ich rufe an. Sie werden mir eine neue zuschicken. Stefan bringt sie dann mit. Gegen 11h fahre ich los. Bis San Giovanni neben der Autobahn, dann darauf bis Orvieto. Da tanke ich noch und kaufe im Coop ein. Gegen 14h bin ich im "Il poggio di Orvieto" etwas ausserhalb von Orvieto. Da war ich letztes Jahr schon mit Bea. Nach Pannino & Bier lade ich den Töff ab. Ich fahre zum Funiculare. Der ist aber ausser Betrieb, so fahren wir mit dem Bus hoch, das hätte ich auch mit dem Töff machen können. Ich schlendere durch den Ort. Es hat viel weniger Touristen als letztes Jahr im Juli. Noch einem Weisswein, dann zurück. Es stürmt immer noch. Zum Aufladen des Töff brauche ich 12 Min. Nachher ein Bad in der Wanne. Bin nachher wie neu. Planen des nächsten Tages. Meine Nachbarn sind Schweizer. Zum Nachtessen laden sie mich an ihren Tisch ein. Das Essen ist gut nur die Kutteln lassen wir stehen. Nach 22h gehen sie zu Bett. Ich telefoniere noch mit Stefan und Bea. Um 22.30h bin ich im Bett. Die Autobahn hört man ziemlich gut.

Di. 12.6
Gegen 9h aufstehen und Frühstück. Abschied von den Schweizern, sie fahren nach Amalfi. Ich rufe Muetti an. Beim Einladen stelle ich fest, dass das Dach nicht mehr dicht ist. Vorne haben sich Schrauben gelöst. Das habe ich zwar mal gesehen, aber nicht beachtet, die waren schon vor meiner Abreise lose. Also Leiter ausladen und Schrauben nachziehen. Eine Schraube ging verloren, ich habe aber Ersatz. Um 11h fahre ich los. Bis nach Orte über die Autobahn, dann nach Narni und Terni. Da narrt mich das Navi. Es schlägt eine Abkürzung vor, die nicht einmal mit einem PW befahrbar ist. Dafür sehe ich den Wasserfall von Marmore. Anhalten kann ich aber da nicht. Nach 20 Min bin ich wieder auf der Hauptstrasse. In Rieti regnet es in Strömen. Ich fahre weiter nach Santa Rufina. Auf der Suche nach dem Agriturismo fahre ich in eine schmale Gasse die total zu parkiert ist. Ich muss wieder rückwärts herausfahren. Dabei touchiere ich offenbar einen idiotisch parkierten alten Panda. Ich frage auf dem Hauptplatz nach dem Weg. Kaum losgefahren kommt der Panda mit Hupen daher. Ich halte an. Er zeigt mir den Kratzer. Muss von mir sein. Ich biete ihm 50 EUR oder Unfall-Protokoll. Da ich eine Schweizer-Versicherung habe, steigt er darauf ein. Das Agriturismo finde schlussendlich, aber das Restaurant ist geschlossen. So fahre ich zurück nach Rieti. Beim Hotel Miramonti mitten in der Stadt finde ich einen Parkplatz. Das Zimmer ist auch gut, so bleibe ich. Vom Hotel bekomme ich eine Parkkarte. Ich richte mich ein. Es regnet immer noch. Um 15.30h hört der Regen auf und ich erkunde das Städtchen. Nicht viel los. Ich schaue mir die Kathedrale Santa Maria an. Auf dem Hauptplatz Pannino & Bier. Gegen 17h bin ich zurück. Büro und planen für den nächsten Tag. Das Nachtessen im Hotel ist zwar gut, aber langweilig. Wir sind vorerst nur 2 Personen. Später kommt noch eine Gruppe dazu. Der Wein ist teuer (375ml 10 EUR), dafür ist das Dessert gut. Nachher gehe ich noch auf ein Grappa in eine Bar.

Mi. 13.6.
Aufstehen gegen 8h. Frühstück und packen. Um 10h fahre ich los. Das Navi führt mich durch eine schmale Strasse ins Verkehrs-Chaos. Brauche 15 Min bis ich aus Rieti heraus bin. Über Antrodoco geht es nach L’Aquila eine sehr schöne Strecke ohne Verkehr. Kurz vor L’Aquila ändert das schlagartig. Ich stehe 20 Min im Stau vor der Stadt. Nach 12h parkiere ich beim Stadion. Zufällig fast der beste Ort. Von hier aus geht es alles gerad aus zum Zentrum. Es ist bedrückend. Wegen des Erdbebens von 2009, wohnen fast keine Leute mehr hier. Fast alle Häuser sind abgestützt. Ganze Quartiere sind abgesperrt, zum Teil von der Armee bewacht. Auf dem Platz beim Dom gibt es Pannino & Mineral. Auf dem Rückweg gehe ich noch bei der Kathedrale vorbei. Auch die ist halb eingestürzt und abgesperrt. Nach 13h fahre ich weiter. Eine angenehme Fahrt, die Gegend ist hügelig, die Strasse gut ausgebaut. Aus irgend einem Grund über weite Strecken auf 50 km/h beschränkt. Ein Lastwagen fährt vorneweg mit 70 km/h und wir alle hinter ihm her. Bei Navelli verpasse ich die Abfahrt. Das Navi führt mich über eine schöne Strecke nach Capestrano, ein Dorf mit Burg. Ich halte kurz an. Dann weiter nach Manoppello. Das 1. Agriturismo finde ich nicht, weil es wie fast üblich im Garmin falsch eingetragen ist. Die Villa Pardi sit dann kein Problem weil ich die selbst programmiert habe. Um 15.30h bin ich da und richte mich ein. Nach einem kühlen Bier im Garten erkunde ich das Dorf. Es gibt da die Basilica Volto Santo (heiliges Tuch). Es hat einen riesigen Parkplatz für die Pilger. Das empfohlene Restaurant am Ende des Parkplatz ist geschlossen bis 19.6. Bei der Kirche gibt es einen Imbiss-Stand, da sitzen die Einheimischen. Ich genehmige mir ein Glas Weisswein für 1 EUR. Zurück im Hotel mache ich nicht mehr viel. Internet gibt es nur bei der Rezeption. Ich nehme mein Notebook und ein Glas Whisky gehe dahin und rufe Markus an. Nach 19.30h will ich ins Dorf zum Nachtessen. Bei der Rezeption steht Michaela eine Österreicherin und sucht ein Zimmer. Ich führe sie zur Küche, weil da noch jemand ist. Die Köchin organisiert alles. Schlussendlich bekommen wir sogar noch ein gutes Nachtessen, obwohl das Restaurant heute eigentlich geschlossen ist. Michaela ist auf dem Weg zu ihrem Haus in Brindisi. Wir verbringen einen angenehmen Abend. Mit Grappa und Wein im Laubengang wird es 1h bis wir ins Bett gehen.

Do. 14.6.
Aufstehen gegen 9h. Frühstück mit Michaela im Speisesaal. Nach 11h verabschiedet sie sich. Ich plane meine Route für morgen und reserviere im Hotel Garden in San Vieto Chietino. Bea hat ein Telefon von "Windows" erhalten und bitte mich sie dringend anzurufen. Ich erreiche sie nicht, aber sie ruft umgehend zurück. Sie wundert sich überhaupt nicht, dass sie mich unter meiner Festnetz-Nummer erreicht. Ich erkläre ihr, dass es sich bei diesem Anruf um einen bekannten Betrugsversuch handelt und sie in Zukunft einfach aufhängen soll. Nachher nichts tun im Garten in einem Liegestuhl beim Pool am Schatten. Um 17h gehe ich zum Imbiss bei der Kirche auf ein Glas Weisswein. Zurück im Zimmer Musik & Apero. Um 20h zum Nachtessen. Das Essen ist heute wieder sehr gut. Es sind fast alle Zimmer belegt. Michaela ruft an im Hotel. Sie hat einen Sack vergessen. Ich verspreche ihn mitzunehmen. Vielleicht treffen wir uns in der Nähe von Bari. Ich schicke ihr meine Email-Adresse per SMS. Bruno hat versucht mich anzurufen. Ich rufe zurück. Er ist sehr überrascht weil er es erst 15 Min vorher versucht hat. Um 23h gehe ich zu Bett.

Fr. 15.6.
Gegen 9h aufstehen und Frühstück. Nachher packen usw. Nach 10h fahre ich los. Über schmale Landstrassen bis Casalincontrada. Von da auf der Hauptstrasse nach Francavilla al Mare. Dann dem Meer entlang bis San Vieto. Das Hotel Garden liegt am Rande von Marina San Vieto. Um 11.30h bin ich da und richte mich ein. Pannino & Bier auf der Hotel-Terrasse. Nach 14h mache ich mich auf den Weg zum Strand. Den direkten Weg beim Hotel finde ich nicht. So marschiere ich der Hauptstrasse entlang bis ich einen Durchgang finde. Die alte Bahnlinie wird hier als Parkplatz und Fussweg benutzt. Der Strand nahe beim Hotel ist ein Kiesstrand. Es hat nur wenige Leute und keinen Schatten oder Restaurant. Ich gehe weiter zur Marina. Da gibt es einen kleinen Sandstrand mit allem. Reihenweise Sonnenschirme und Liegestühle usw. Vor allem einige kleine Restaurants. Für eine Stunde setze ich mich. Bei einem Mineral !!! geniesse ich das Treiben. Auf dem Rückweg noch ein Gelati. Der Pool im Hotel ist geschlossen. So Dusche ich eben. Planen der weiteren Route, nachher Apero auf dem Balkon. Nach 20h zum Nachtessen. Es ist spezialisiert auf Fisch usw. Darum besteht das Tages-Menu aus Fisch und Meeresfrüchten. Ich bin mutig und bestelle das volle Menu. Es schmeckt alles sehr gut. Nur bei Krebsen muss ich fragen wie man die isst. Viel Arbeit für wenig Fleisch. Gegen 22h rufe ich Bea an. Michaela macht per Email den Vorschlag uns in Trani zu treffen. Gegen 24h bin ich im Bett. Der Verkehr vor dem Hotel hält sich in Grenzen, stört ab doch.

Sa. 16.6
9h aufstehen und Frühstück, nachher packen usw. Um 10h fahre ich los. Alles der Küste entlang. Es hat wenig Verkehr. Bereits nach 12h bin ich in Termoli. Im Hotel Meridiano bekomme ich im 5.Stock ein Zimmer mit Meersicht für 60 EUR. Ich stelle fest, dass eine Büchse Bier ausgelaufen ist. Alles nass und klebrig. Nach 13h gehe ich dem Strand entlang ins Städtchen. Klein aber schön. Auf dem Rückweg ein Stück Pizza & Bier. Zurück im Hotel Auto reinigen und Route planen usw. Um 16.30h gehe ich an den Strand zum Schwimmen. Nachher noch ein Bier. Um 19.30 bin ich zurück. Apero und Muetti anrufen. Um 20.30h gehe ich zum Nachtessen. Der Tipp vom Hotel ist gut. Das "Pepe Nero" ist gut und vor allem hat es fast nur Einheimische in diesem Restaurant. Ich weiss nicht ob es immer so ist hier. Es ist Samstagabend und die Stadt ist voll Leute. Im neuen Teil der Stadt ist Abends ein grosser Teil Fussgängerzone mit vielen Restaurants und Bars im Freien. Der schönste Ferienort am Meer in Italien bis jetzt. Auf dem Heimweg noch ein Gelati. Um 23h bin ich zurück. Noch einen Schlummer-Grappa auf dem Balkon.

So. 17.6.
Aufstehen um 8h. Die Rezeption ruf im Agriturismo Nardini an. Die haben noch ein Zimmer. Nach dem Frühstück Route planen Michaela schreiben und packen. Um 11h fahre ich los. Ich fahre so nahe der Küste entlang wie es geht. Nach Capoiale hat es viele Camping-Plätze. Rodi Garganico liegt leicht erhöht. Die Angaben auf der Web-Seite des Nardini auf der Karte sind falsch. Aber die Beschreibung in Worten stimmt. So finde ich es trotzdem. Die Strasse ab der Küste ist steil und eng. Vor 13h bin ich da. Es ist hier wirklich sehr ruhig. Ich habe ein Zimmer mit Terrasse und Blick aufs Meer. Mit ½-Pension 55 EUR. Ich bin wieder einmal der einzige Gast. Sie organisieren für mich Bier, Brot, Käse und Früchte, ich habe noch Salami. Nachher Büro und überprüfen des Autos. Ich finde 2 lose Schrauben. Sie gehören zur Brücke, sind nicht von mir. Sind aber leider nicht der Grund für das Geräusch das ich suche. Da es hier kein Internet gibt schick ich Michaela eine SMS. Ich plane die letzten Etappen für Italien. Zum Apero auf der Terrasse gibt es Sonnenuntergang und Live-Tagesschau aus der Schweiz, dank Satellitenempfang. Um 20.30h verschwindet die Sonne endgültig im Meer. Das Nachtessen ist gut. Zur Vorspeise gibt es frittierte Zucchini-Blüten die wir vorher im Garten geholt haben. 1: Handgemachte Teigwaren 2: Plätzli paniert, Randen und Pommes. Zum Dessert Zitronen-Kuchen, ähnlich Linzer Torte und einen Grappa. Ich bin der einzige Gast und werde umsorgt. Unterhaltung ist schwierig, funktioniert aber trotzdem. Sie kann nur italienisch und ganz wenig französisch. Nach 22h bin ich im Bett. Herrlich diese Ruhe.

Mo. 18.6
Nach 8h erwache ich. Michaela hat ein SMS geschickt. Sie findet meinen Vorschlag gut. Nur das Hotel ist mir zu teuer, mir auch. Ich habe noch ein B&B angefragt, aber noch keine Antwort bekommen. Um 9h gibt es Frühstück. Heute bekomme ich zum 1.Mal seit 2 Wochen ein weichgekochtes Ei. Dafür gleich 2 Stück. Nachher wende ich mein Auto, bevor noch mehr Fahrzeuge den kleinen Parkplatz verstellen. Nachher packen usw. Um 11h sollte die Chefin kommen. Die Strasse zum Strand ist gesperrt. Darum kann sie nicht kommen. Meine Route geht in die andere Richtung, Glück gehabt. Ich fahre durch den "Foreste Umbra" fast schon ein Urwald. So dicht, dass das Navi seine Position verliert. Sehr schön und kein Verkehr. Auch der Rest der Strecke ist schön. Bin in den Bergen bis 800 müM. In San Giovanni die nächste Überraschung. Ich werde in eine schmale steile Strasse gelotst. Auf einem Parkplatz wende ich, da ich zwar das Hotel sehe, aber keinen Weg dorthin. Also zurück, Navi mit Adresse füttern und neuer Anlauf. Nach 10 Min stehe ich wieder am gleichen Ort. Ich frage nach ob das der Weg um Hotel Terrazze sei. Er soll es sein. Nach dem Parkplatz gibt es tatsächlich noch eine schmale Strasse! Geschafft, es gibt sogar einen Parkplatz für mich. Es ist 13.30h. Eine Stunde später erkunde ich den Ort. Jetzt wir mir klar, wieso in der Hotelbeschreibung steht, dass man zu Fuss zur Kirche gehen kann. Ich bin hier am Pilgerort für Padre Pio gelandet. Der wurde vor einigen Jahren heiliggesprochen. Es gibt überall Läden mit religiösen Souvenirs, aber kein Bier weit und breit. Die neue Kirche ist ganz modern und eine ziemlich kühne Konstruktion. Auf der Suche nach etwas zu trinken, marschiere ich bis in den eigentlichen Ortskern. Alles zu, oder nicht "anmächelig". In der Nähe des Hotels finde ich dann doch noch etwas. Nach 2h bin ich zurück im Hotel. Ich muss hier zum 1.Mal für das Internet bezahlen. Im Zimmer ist die Verbindung sehr schlecht. Ein Glass Weisswein auf der Terrasse. Das Nachtessen ist nichts Besonderes, es kostet ja auch "nur" 15 EUR. Das Nachtessen findet in der Bar statt. Da hat es einen Fernseher, der Chef will Italien – Irland schauen. Ich schaue mir die 1.Halbzeit an, dann telefoniere ich mit Stefan. Gegen 23h bin ich im Bett.

Di. 19.6.
Aufstehen gegen 8h. Michaela bleibt jetzt doch nur für eine Nacht, wenn überhaupt. Die ganze Sucherei für die Katz. Ich fahre heute bis Barletta, etwa 12km vor Trani. Nach 10h fahre ich los. Nach Manfredonia werde ich umgeleitet weit ins Innere, natürlich folgt kein weiterer Umleitungs-Wegweiser. Dank Navi ist das aber kein Problem. Es ist heiss. Die Strasse führt lange Zeit an Salzseen zur Salzgewinnung vorbei. Um 12h bin ich Hotel Itaca in Barletta. Es ist ein Geschäftshotel ohne Charme, aber gut eingerichtet und fast am Strand (20m). Da es nur noch 13km bis Trani sind, schlage ich Michaela vor, sie soll bis hierher fahren, dann können wir den Rest besprechen. Nachher gehe ich an den Strand und suche Pannino & Bier. Gegen 15h bin ich zurück. Ich organisiere ein Badetuch für den Pool und döse ein wenig. Um 18h gehe ich ins Städtchen. Beim Castello gibt es einen schönen Park. Nach 1h habe ich die meisten Sehenswürdigkeiten gesehen. Auch hier gibt es eine relativ grosse Fussgängerzone mit vielen Bars und Restaurants. Zum Abschluss ein Glas Weisswein. Um 19.30h bin ich zurück und gehe noch schnell in den Pool. Um 20.30h gehe ich zum Nachtessen. Am Strand hat es ein Restaurant, das passt mir aber nicht. So gehe ich ins Städtchen. Bei einer Pizzeria hat es viele Leute, da bleibe ich. Die Leute verteilen sich, ich habe schon Angst allein zu bleiben. Doch sie warten nur bis alle da sind. Ein Familienfest mit mehr als 20 Leuten. Die Pizza Tirolese ist mir zu mastig. Im "Limmatberg" ist sie besser. Nach 22h gehe ich zurück. Überall sitzen die Leute auf der Strasse oder im Park, z.T. auf mitgebrachten Stühlen. Eine friedliche Stimmung. Um 23h telefoniere ich noch mit Bea. Nach einigen SMS hin und her hat Michaela in Trani ein B&B organisiert. Ich habe da erfolglos per Email angefragt, sie hat telefoniert.

Mi. 20.6.
Aufstehen um 8h, Büro und Frühstück. Das ist sogar sehr reichhaltig. Überhaupt ist das Hotel sehr empfehlenswert. Nachher packen. Um 10.30h fahre ich los nach Trani. Ich fahre schon gar nicht mehr zum B&B, da ich annehme, dass man da sowieso nicht parkieren kann. Ich lasse das Auto stehen und gehe zu Fuss. Ich muss mehrmals Fragen bis ich es finde. Ein altes freundliches Ehepaar empfängt mich. Er spricht sogar deutsch. Die Zimmer sind einfach aber freundlich eingerichtet. Ich parkiere das Auto um. Zum Zurückfinden muss ich wieder fragen. Es ist inzwischen 13h, in der Nähe suche ich etwas zu Essen. Alle Sehenswürdigkeiten sind in der Nähe. Aber im Moment brauche ich Pannino & Bier. Auf dem Rückweg hole ich noch Geld. Nach 14h bin ich zurück und mache Siesta. Es ist sehr heiss. Gegen 16h gehe ich mit meinem Notebook zur Rezeption, da kann ich per Kabel ins Internet. Um 17h meldet sich Michaela, ob ich schon da sei? Später ich kann es nicht finden! Komm bitte zur Kathedrale. Ich gehe hin und lotse in die Nähe des B&B. Es gefällt ihr nicht, weil es kein Klimaanlage hat! Aber sie hat es ja reserviert. Also ziehen wir gleich los, d.h. nach einem 20-Minuten-Vortrag des Hausherrn über Friedrich II. Es ist inzwischen 19h. Bei der Kathedrale ein Apero in einer Bar. Nachher Kathedrale mit Sonnenuntergang. Zum Nachtessen geht’s zum Hafen, weil da die Luft sauberer sei? Es hat da zwar viele Autos und Touristen. Sie findet alle Restaurants zu touristisch, will aber in die Seitenstrassen ausweichen, wegen der Luft. Schlussendlich finden wir etwas. Zur Vorspeise eine Platte mit Meeresfrüchten. Dann Rindfleisch-Streifen mit Kartoffeln. Wir bleiben bis nach 24h. Zurück im B&B auf der Terrasse mit super Aussicht reden wir noch und trinken Grappa. Um 2.30h gehen wir zu Bett. Es ist immer noch sehr warm in meinem Zimmer. Ich lasse alles offen.

Do. 21.6.
Gegen 9h Frühstück. Es sind auch Schweizer da. Michaela hat es plötzlich eilig und verabschiedet sich. Der Hausherr ruft für mich ein B&B in Bari an, das ist aber voll. Er schickt mich zur Touristen-Information. Da "reservieren" sie mir ein B&B in Bari. Um 11.15h fahre ich los. Unterwegs tanke ich voll. Hätte ich vielleicht nicht machen sollen, denn vielleicht darf ich die vollen Kanister nicht nach Griechenland bringen. Um 13h bin ich beim B&B. Er will 60 EUR obwohl 50 abgemacht und das Zimmer ist schlecht. Die ganze Zufahrt durch enge Gassen mit Torbogen-Berührung für die Katz. So wie es von unten aussieht, gab es am Dach nur Farbschaden, muss das dann mal genauer anschauen. Ich entscheide mich für das Hotel Boston in der Nähe. Das Zimmer ist sehr klein und hat nur ein kleines Fenster. Dafür geht es nach hinten und ist ruhig. Nachher geht es auf Parkplatz suche. Nach mehr als 30 Min!! finde ich einen gleich neben dem Hotel er kostet "nur" 1 EUR/h, die meisten kosten 2! Um 14h bin ich zurück und suche Bier & Essen. Pannino haben sie nicht, aber einen Tomatensalat nach meinen Angaben. Sie servieren ihn sehr skeptisch, aber er schmeckt gut. Später stelle ich fest, dass dieses Restaurant im LP empfohlen wird. Gegen 17h auf zur Stadtbesichtigung. In 5 Min bin ich in der Altstadt. In der Basilika San Nicolae ist der "Samichlaus" aufbewahrt. Den haben italienische Fischer den Türken "geklaut". Auch die Kathedrale schaue ich mir von innen an. Um 18h ein Bier in der Nähe des Hotels. Nachher noch ein Gelato. Gleich um die Ecke ist ein schöner Park. Da setze ich mich hin. Bei einem Glas Rotwein beobachte ich das Tun. Auf dem Weg ins Hotel zahle ich noch den Parkplatz nach. Im Hotel suche ich per Internet ein Restaurant. Das "Il Buco" soll gut sein. Da gehe ich hin. Um 20.45h bin ich der erste und einzige Gast. Es gibt ein gutes Vorspeisen-Buffet. 1: Teigwaren, 2: Involtini. Es schmeckt alles gut, ist aber viel zu viel. 20 EUR inkl. ein und Wasser. Ein guter Abschluss des Italien-Teils. Auf dem Heimweg noch ein Grappa, daraus werden 2, weil der Besitzer noch mit mir anstossen will. Um 22.30 bin ich im Hotel und rufe noch Stefan und Bea an.

Fr. 22.6.
9h Frühstück, packen. Mein Parkplatz wird für Bauarbeiten gebraucht d.h. neuen Parkplatz suchen. Nach 15 Min habe ich Glück. Zurück im Hotel fertig packen, Emails und Check Out. Um 12h gehe ich zu Fuss zur Strandpromenade im Osten der Stadt. Da gibt es viele stattliche Gebäude dem Meer entlang, viele Ministerien, Carabinieri usw. In einer Bar trinke ich ein Bier. Nachher gehe ich noch bis zum 1.Sandstrand. Auf dem Rückweg finde ich eine Panetteria. Da esse ch ein Stück Fleischkuchen dazu ein Bier. Anschliessend nochmals in "meinen" Park. Um 16.30h fahre ich los zur Fähre. Bin noch zu früh. Sollte um 17h verladen, aber ein "Möchte gern General" entscheidet, dass es später sein soll. Um 17.15h fahre ich dann als erster auf mein Deck. Ich muss noch warten bis ein Lastwagen hinter mir parkiert und dann nahe zu ihm aufschliessen. Nachher baue ich meinen "Camper primitivo" zum Schlafen um. Nachher auf Deck. Nach 18h eine ½-Flasche griechischem Wein zum Apero. Interessanter Apero. Faszinierend wie die riesigen Sattelschlepper eingeparkt werden. Für "Camping on Board" sind die Parkplätze am Rand. So haben wir Luft. Zwischen den Lastwagen kann man knapp noch durchgehen. Pünktlich um 20h legen wir ab. Nach dem Sonnenuntergang geh ich ins Selbstbedienungs-Restaurant. 2 Stück Schweinsfilet & Pommes & 375ml Rotwein für 18.90 EUR. Sehr gut. Den Rest des Weines nehme ich an Deck. Da rede ich noch mit 2 griechischen Chauffeuren. Nach 23h gehe ich zu Bett. Noch einen Grappa zur Feier der 1.Übernachtung im fast fertigen "Camper primitivo". Die wollten mich beim Verladen zurückschicken weil das kein Camper sei und ich das falsche Ticket habe. Ich zeigte ihm den Innenraum, dann war er zufrieden. Es ist heiss und zum Teil haben die Lastwagen Kühlaggregate die von Zeit zu Zeit starten, so ist es auch noch lärmig. Ich schlafe nicht viel. Um 5h resp. 6h griechische Zeit fahren wir in Igoumentisa ein.

Sa. 23.6.
Dann ist es sowieso fertig mit schlafen, die meisten Lastwagen verlassen hier das Schiff. Das geht schnell, kaum ½h dann legen wir wieder ab. Ich mache das Büro, Uhren richten usw. Um 8h gehe ich zum Frühstück. Das ist fast so teuer wie gestern das Nachtessen. Nachher lege ich mich noch einmal hin. Es ist nun viel ruhiger. Es hat nur noch etwa 3 Lastwagen in meiner Nähe. Um 11h baue ich mein Auto wieder um und reinige noch einige Ecken vom damals ausgelaufenen Bier. An den Spannset hat es Pilze angesetzt d.h. waschen und aufhängen. Die Inspektion des Daches ergibt keinen Schaden, ausser Farbschaden, Glück gehabt. Um 12h gehe ich an Deck. Wir fahren durch die Ionischen Inseln. Vorher hat es manchmal dichten Nebel gehabt. Gegen 13h treffen wir in Patras ein. Der Chauffeur von gestern meint ich solle direkt nach Olympia fahren. Wir landen im neuen Hafen, mein Navi kennt den noch gar nicht. Ich fahre mal los und entscheide mich dann für das Hotel Byzantino. Das liegt aber in einer Fussgängerzone. Es ist ein sehr schönes Hotel, ich bleibe. Nur mit dem parkieren gibt es wieder Probleme. Schlussendlich lande ich im Hafengebiet, da ist es gratis, dafür muss ich meine Sachen ziemlich weit tragen. Nachher Pannino & Bier in der Nähe für 4.50 EUR. Es ist sehr heiss, kein Mensch auf der Strasse. Um 18h ziehe ich los. Sehe mir die Kirche St.Niklaus an und steige dann 190 Tritte zur Burg hoch. Die ist aber seit 15h geschlossen. Den Weg zurück mache ich nach Gefühl. Ich lande in einer Strasse mit alternativen Bars. Interessant, und das Bier ist günstig, da bleibe ich eine Weile. Um 21h suche ich ein Restaurant. Ich finde es zwar, aber es ist geschlossen. Ich finde nur Cafés und Bars. In einer dieser Bars erklären sie mir den Weg zur "Restaurant-Strasse". Nach 10 Min bin ich da, es hat tatsächlich viele Restaurants. Ich suche mir das vollste aus. Es ist spezialisiert auf Giros usw. Das Essen kommt sehr schnell. Jetzt erst merke ich, dass es eine Art Schnell-Imbiss ist. Grosses Bier & Giros mit Tomatensalat und Pommes & Pita für 9.50 EUR. Die müssen dauernd neue Tische aufstellen im Freien. Kein Wunder bei diesen Preisen. Das Restaurant nebenan wäre im LP gewesen, ist aber fast leer, das habe ich aber erst im Nachhinein gelesen. Ich gehe nochmals in "meine" Bar. Die Live-Musik ist leider schon fertig. Dafür bleibt der Zuschlag auf dem Bier. Nach 23h bin ich zurück. Versuche Bea zu erreichen. In der Schweiz ist es aber erst 22h. Ich bin müde und gehe schlafen.

So. 24.6.
9h aufstehen und Frühstück. Das Buffet ist etwas mager, aber richtig schlecht ist der Kaffee von "Dow Egberts", den kenne ich aus Habimat-Zeiten. Den bestellten Cappuccino werden sie mir verrechnen. Die Reservation in Olympia hat geklappt. Gegen 11h bringe ich mein Gepäck zum Auto. Dann gehe ich zu Fuss zur Kirche St.Andreas. Soll für 5000 Leute Platz haben und die grösste des Balkans sein, gemäss LP. Nach 12h fahre ich los. Die "kürzere Strecke" führt mich durch die hügelige Landschaft des Hinterlandes bis 500müM. Es ist sehr heiss, 37C°! Nach einer Stunde lege ich eine Pause ein. Griechischer Salat & Mineral. Der Wirt will mir dazu Fleisch anbieten. Ich verstehe ihn nicht, so holt er es einfach und zeigt es mir. Die andern Gäste amüsieren sich. Einmal führt mich die Fahrt über steile Strassen in ein kleines Dorf zuoberst auf einem Hügel. Zum Glück ist die Strasse überall genügend breit. Gegen 15h bin ich im Hotel Pelops in Olympia. Ein schönes kleines Hotel mit einem sympathischen Hotelier. Wir trinken zusammen ein Bier und schauen das F1-Rennen im Fernseher. Nachher noch Büro und Apero auf meinem kleinen Balkon. Nach 21h gehe ich zur "Belle Helene" zum Nachtessen. Der Hotelier hat es mir empfohlen. Das Essen schmeckt sehr gut. Zazyki & Musaka, dazu Wein. Zum Dessert sehr süsse Blätterteig-Taschen. Zurück im Hotel rufe ich noch Bea an.

Mo. 25.6.
7.30h aufstehen! Frühstück, wenn man fragt, bekommt man alles. Um 8.30h ziehe ich los zur "Olympiade". Nach 15 Min bin ich da, es hat (noch) fast keine Leute. Das Gelände ist schön angelegt. Es hat viele Bäume, so kann man sich im Schatten bewege und es lockert das ganze etwas auf. Ohne Informations-Tafeln wären das einfach einige Steinhaufen. Ich bin fast durch, da kommen die ersten Touristen-Busse. Irgendein Kreuzfahrt-Schiff von "MSC". Es sind ca. 40 Busse à min. 50 Personen d.h. mehr als 2000 Leute die da kommen! Zum Glück bin ich früh gekommen wie mir der Hotelier geraten hat. Im archäologischen Museum bin ich auch kurz bevor es öffnet. So kann ich es in Ruhe ansehen. Es ist aber nicht so interessant. Die vom Hotelier empfohlene Ausstellung öffnet erst um 11h. So setze ich mich in ein Restaurant und studiere die "Kreuzfahrer". Unglaublich diese Menge! Nach 11h öffnet die Ausstellung über technische Errungenschaften durch die "alten" Griechen. Sie ist klein, hat aber interessante Exponate, d.h. Nachbauten, dazu Videos. Ich hätte auch persönliche Erklärungen bekommen können. Sie ist zwar hübsch, ich will aber nicht zu lange bleiben. Es ist heiss. Am Ende des Ortes gibt es einen (Mini) Supermarkt. Da kaufe ich ein, Besen, Mineral & Bier. Zurück im Hotel checke ich wieder einmal das Auto nach Lärmquellen. Nachher bringe ich die schmutzige Wäsche zum Waschen. Nach einem Bier will ich mich eigentlich hinlegen. Beginne aber mit den Track-Daten zu experimentieren. Diese verschicke ich dann per Email. Und schon ist es 18h. Vom Hotelier bekomme ich Informatinen zu meinem weiteren Weg. Die gebe ich dann im Navi ein, und schon ist es 20h! Apero auf meinem Balkon. Um 21h in "Anesis" vom Hotelier empfohlen, 100m vom Hotel. Er isst selbst da mit einem Teil seiner Familie. Er empfiehlt ein eiskaltes Bier. Es ist tatsächlich eiskalt. Zum Essen bestelle ich Suflakis (Fleisch-Spiesschen). So habe ich schon bald alle bei uns bekannten griechischen Spezialitäten gegessen. Hier bin ich der einzige Ausländer. Zurück im Hotel haben schon die ersten auf meine Email geantwortet. Auch Elena, ich rufe sie an. Nachher noch Stefan und schon ist es 24h.

Di. 26.6.
8.30h aufstehen, duschen und rasieren. Man weiss ja nie ob das nächste Badezimmer wieder so gut ist wie hier. Heute ist das Frühstücks-Buffet aufgebaut. Nach dem Frühstück, packen, Wäsche holen und telefonieren. Mit Ursi (Geburtstag) und Muetti. Um 11h fahre ich los. Es geht ziemlich schnell in die Berge. Kurz vor 13h bin ich in Dimisana auf 950müM. Hier halte ich an und esse einen, oh Wunder, Tomatensalat. Dazu ein Bier. Bei Lakadia war ich schon auf 1100müM. Nach einer Stunde fahre ich weiter. Es geht nochmals auf 1100müM, dann hinunter In Karitaina suche ich eine Unterkunft. Die gewünschte ist ausgebucht von Geschäftsleuten. Am Dorfausgang gibt es eine andere Unterkunft. Da bleibe ich. Es sollte 25 EUR kosten. Da ich kein Münzt habe ist er auch mit 20 EUR zufrieden. Ich bin wieder einmal der einzige Gast. Habe eine super Aussicht. Ich richte mich ein. Sogar WLAN ist vorhanden. Gegen 17h mache ich mich auf den Weg zur Burg. Zuerst lande ich bei der Kapelle. Das kommt davon wenn man die kyrillische Schrift nicht lesen kann! Die Aussicht ist sehr schön. Das Schwitzen hat sich gelohnt. Auf dem Rückweg noch ein Bier. Zurück im Zimmer kopiere ich meine Bilder auf die HD und nummerier sie neu. Zum Sonnenuntergang Apero im Garten. Zum Nachtessen muss ich ans andere Ende des Dorfes gehen, weil nur diese Beiz offen hat. Es hat ziemlich viele Leute. Das Essen ist nichts Besonderes, dafür billig. Die Pommes sind so ölig, dass ich sie stehen lasse. Auf dem Rückweg in der Bar noch einen Zipuro, ein lokaler Schnaps. Der "Albaner" versteht sofort was ich meine, die "Bulgarin" serviert und der "Grieche" lacht. Am Schluss noch einen zweiten, weil die Rund so Spass macht. Um 24h bin ch zurück und telefoniere noch mit Markus.

Mi. 27.6.
8h aufstehen, Marsch ins Dorf zum Frühstück. Das hat sich nicht gelohnt. Es kostet 13 EUR und ist das schlechteste bis jetzt (1Kaffee & 1 Orangensaft & 2 Toast mit Schinken). Zurück im Zimmer Büro, packen, Autoscheiben waschen. Gegen 11h fahre ich los. Zuerst nach Andritsena. Unterwegs trifft man kaum jemals auf andere Autos. Im Ort stehen sie dafür überall herum. Aber langsam habe ich das im Griff. Nachher geht es noch weiter bergauf, wieder bis 1100müM. Der Apollo-Tempel ist ausnahmsweise im Navi richtig, dafür im Wikipedia falsch eingetragen. Man sieht das Zelt von weitem. Er wird renoviert und ist darum eingepackt. Da es 12h ist, will niemand Eintritt verlangen. Wäre die 3 EUR auch nicht Wert, man sieht eigentlich nichts. Nachher geht es bergab und wie. Unterwegs hat es mehrmals Bienenkästen am Strassenrand. In einem Supermarkt kaufe ich eine Plastikbox für mein Computer-Zubehör. Den Tempel von Ithomi finde ich nicht. Hier wäre ein Etappenziel geplant. Es gefällt mir aber nicht. Ich beschliesse noch ca. 50km bis Pylos weiter zu fahren. Unterwegs bei Kazarma mache ich einen Abstecher zu den 7 Seen und 7 Wasserfällen von Polilimnio. Die Fahrt ist abenteuerlich, über Feldwege. Ich habe vorher gefragt ob ich durchfahren kann! Das letzte Stück zu Fuss, steil bergab. Dann das Asien-Feeling, die Wasserfälle sin 2m hoch! Die Seen auch nicht viel grösser. Ich sehe nur 2, den Rest schenk ich mir. Nach 30 Min bin ich schweissgebadet zurück beim Auto. Zurück auf die Hauptstrasse und weiter nach Pylos. Eine kleine Hafenstadt. Hiess früher Navarone, hat einen grossen natürlichen Hafen und eine Festung die die Durchfahrt kontrolliert. Hier handelt der Film "Die Kanonen von Navarone". Das Hotel Nilefs finde ich fast versehentlich. Ich bin wieder einmal der einzige Gast. Die alte Dame von LP gibt es und sie kann fast kein Englisch. Ich gehe auf ein Bier zum nahen Hafen (200m). Zurück im Hotel nichts tun bis 19h. Dann gehe ich den Ort erkunden. Fast zuoberst gibt es eine Kirche und die Festung. Die spare ich mir für morgen. Zurück im Hotel ziehe ich mich um fürs Schwimmen. 50m vom Hotel gibt es einige Bars und Restaurants auf der alten Hafenmole. Da hat es Liegestühle und Sonnenschirme, trinken wird serviert. Bei einem Glas Weisswein warte ich bis die Sonne weg ist. Die alte Dame telefoniert mit "Mani" um mir ein Hotelzimmer zu reservieren. Kostet 2x so viel wie hier (25 / 50 EUR). Den Tipp habe ich vom Hotelier in Olympia. Zum Nachtessen gehe ich ins "Gregory". Ich werde zum ersten Mal in die Küche geführt. Ich bestelle viel zu viel. Es schmeckt alles sehr gut und der Preis geht i.O. (22 EUR für alles). Es läuft Spanien-Portugal. In der Pause wechsle ich zu meiner "Bade-Bar". Hier wird der Zipuro kühl in einer kleinen Flasche serviert (1dl für 2 EUR). Vor der Verlängerung gehe ich in Hotel. Da schaue/schlafe ich noch den Rest des Spiels. Portugal verliert im Penalty-Schiessen.

Do. 28.6.
Gegen 9h Frühstück. Richtiger Käse & gutes Brot, schlechter Kaffee, aber mit liebe serviert. Nachher packen usw. Um 10.30h bin ich bereit. Die "alte Dame" will 5 EUR für die beiden Telefongespräche. Wir einigen uns auf 3 EUR. Immer noch Zuviel, weil die Hotels solche Gespräche normalerweise nicht verrechnen. Ich suche die Burg. Find so etwas ähnliches, ist aber nicht beeindruckend. Später weiss ich wieso, ich war am falschen Ort! Ich fahre weiter Richtung Methoni. Von da Richtung Koroni. Die Abzweigung für die kürzere Strecke verpasse ich. So fahre ich über Vasilitis ein paar Kilometer weiter als geplant. In Petaldi halte ich beim Hafen  Tomatensalat & Bier. Die Strecke war bis jetzt interessant. Jetzt wird es flach. Nach Kalamata geht es wieder in die Berge. Erst bei Kardamili kommt man wieder ans Meer. Im Hotel Anniska bleibe ich. Mein Studio geht leider nicht aufs Meer, ist aber sonst gut. Mit eigener Küche. Das Internet funktioniert im Zimmer nicht wie versprochen. Die Küste ist hier rau. Beim Hotel ist der Strand felsig. Es braut sich etwas zusammen. Es stürmt und die Wellen sind hoch. Die Berge hinter dem Ort sind bis zu 2400m hoch und sind voll in den Wolken. Ich erkunde den Ort. Beim "Dorfplatz" genehmige ich mir ein Bier. Um17h bin ich zurück. Man weiss nie wann es zu regnen beginnt. Um 19h kommt er dann ziemlich heftig. Ich setze mich auf die Veranda. Bei einem Glas Weisswein warte ich auf den Sonnenuntergang. Im letzten Moment sieht man die Sonne noch, bevor sie untergeht. Nachtessen im "O Perivoulis" vom LP empfohlen. Es ist nur noch eine Familie da. Das Essen ist gut. Schweinefleisch an Zitronen-Sauce & Randen Salat. Im TV läuft Italien-Deutschland. Die 1.Halbzeit schaue ich im Restaurant. Die 2. Im Hotel. Der Zipuro den mir der Besitzer bringt hat Anis drin. Nicht gut. Dafür gewinnt Italien den Match. Nachher rufe ich noch Stefan und Bea an. Der Besitzer will seine Ruhe haben, darum zügle ich von der Veranda zum Eingang. Im Zimmer Mücken-Invasion trotz Mückenstecker.

Fr. 29.6.
Um 8h erwache ich. Ich beschliesse zu bleiben. Da ich eine Küche habe, gehe ich einkaufen fürs Frühstück. Endlich wieder einmal richtigen Kaffee und ein weichgekochtes Ei. Dafür muss ich nachher abwaschen. Um 11h gehe ich schwimmen und lege mich nachher noch an den Schatten. Doch die Arbeit ruft. Ich sortiere die Bilder für meine Internet-Seite aus und bereite ich die Seite vor. Am Schluss in die Bar um die Seite hoch zu laden und die Emails verschicken. Bis alles fertig ist, ohne richtigen Kommentar und Tagebuch ist es 18h  6 Stunden. Auf dem Balkon ein Bier & Salami-Brot. Während dem Arbeiten habe ich die Klima-Anlage auf 25C° gestellt. Um 19.30h zum Apero auf die Veranda. Da werde ich quasi erwartet von einer Schweizerin aus Witikon. Sie kommt schon seit vielen Jahren hierher (22x). Vor lauter Berichten verpassen wir den Sonnenuntergang. Sie gibt mir noch einen guten Tipp fürs Nachtessen. Da gehe ich dann auch hin. Es liegt oberhalb des Hafens, mit schöner Aussicht. Heute ist Grill-Abend mit Live-Musik. Das Essen ist normal, die Musik ist speziell. Das Duo spielt offenbar alles Lieder die hier bekannt sind. Viele Gäste singen und klatschen mit, manchmal tanzen sie sogar. Zum Abschluss des schönen Abends noch 2 Zipuro, diesmal wieder die guten. Der Kellner gratuliert mir per Handschlag, weil ich den Schnaps pur bestelle. Ich habe mir noch einen 2 Mückenstecker gekauft. Trotzdem wieder Mücken im Zimmer, da ich ohne Klima-Anlage bei offenem Fenster schlafe.

Sa. 30.6.
Nach 8h aufstehen, Brot & Käse & Joghurt einkaufen. Frühstück auf dem Balkon. Gegen 10.30h gehe ich zum Schwimmen. Nach 2h zurück ins Zimmer. Starte mein Notebook und beginne mein Tagebuch zu abzuschreiben. Um 17.30h schnapp ich mir ein Bier und gehe für 1h an den Strand. Nachher nochmals 1h Tagebuch. Um 19.30h der traditionelle Weisswein auf der Veranda bis zum Sonnenuntergang. Nachher Email checken. "Brühwi" hat geschrieben und findet ich könne ihm als Vorbild dienen. Nach 21h gehe ich zum Nachtessen. Wieder wie gestern. Heute hat es viel weniger Leute und keine Musik. Zur Vorspeise bestelle ich Patato-Onion Pancake. Bekomme perfekte "Rösti-Tätschli"! Nachher Schweinefleisch an Weinsauce & Pommes. Das 1.Stück ist trocken, der Rest ist gut. Noch ein Zipuro dann zurück ins Bett.