Tagebuch
Datum: 2.7.2012
Fr. 1.6.
Aufstehen nach 6h. Pult räumen, Internet umbauen, waschen. Um 8h kommt
Elena meine Nachbarin zum Frühstück. Nachher weiter "puffen" und
putzen. Punkt 12h steht Elena meine Untermieterin vor der Tür. Wir sind
aber noch nicht ganz fertig. Sie muss sowieso noch weitere Sachen
holen. So gibt es keine Probleme. Um 13h sind wir fertig. Die Wohnung
wird offiziell an Elena übergeben. Um 13.30h kommt Markus mein jüngerer
Sohn um mich zu verabschieden. Auch Manfred und Brigitte sind da. Um
14h fahre ich los. Elena hat sich entschieden mit mir nach Basel mit
zufahren und von da ins Tessin zu fahren. Kaum auf der Autobahn, gibt
es ab 90 km/h einen riesigen Lärm. In Würenlos stoppen wir ein erstes
Mal um die Ursache zu finden. Was wir auch probieren, der Lärm bleibt.
Nach dem 3.Stopp beschliesse ich den Nissan-Pannendienst anzurufen. Wir
warten auf dem Rastplatz Mumpf. Nach 45 Min. erscheint der
Pannendienst. Er schleppt uns nicht ab, sondern wir fahren. Herr
Cortellini meint, dass das kein Motor- oder Getriebeproblem sei. In
seiner Garage in Birsfelden überprüft er nochmals alles. Es muss vom
Aufbau kommen. Wir dichten die Rückwand provisorisch ab. Da rund um
Basel Stau herrscht, können wir nicht testen ob es etwas gebracht hat.
Wir fahren zu Bea. Es ist inzwischen 18.30h. Elena kommt jetzt nicht
mehr ins Tessin. So übernachtet sie auch bei Bea. Zum Nachtessen gehen
wir ins Restaurant "Drei Eiben" nachher noch in die
Tellplatz-Bar. Um 24h sind wir im Bett.
Sa. 2.6
Ich erwache früh. Elena will kein Frühstück. So reicht es ihr auf den
8.03h Zug ins Tessin. Ich bringe sie zum Bahnhof und kaufe noch ein.
Nach dem Frühstück gehen wir auf Probefahrt auf die Autobahn. Die
provisorische Abdeckung wirkt. Die Vibrationen sind weg. Im Baumarkt
OBI kaufe ich das nötige Material für eine definitive Lösung. Nachher
einkaufen für den Grillabend. Entgegen gegenteiliger Behauptungen
bleibt die Familie Moedas zu meiner Überraschung doch zum grillieren.
So gibt es zum Abschied Mojito, da sie alles mitgebracht haben was ich
dafür brauche. Es ist ein schöner Abschlussabend in Basel. Gegen 23h
wird es zu kalt. Wir gehen ins Bett.
So. 3.6.
Um 10h verabschiedet sich der "1.Stock " d.h. Schwester und Bruder von
Bea, sie gehen zum Brunch. Es regnet. Nach dem Frühstück packe ich noch
den Rest. Um 13.30h fahre ich mit Bea los. Die Abdeckung funktioniert,
macht aber ihrerseits Lärm, aber weit weniger. Im Jura regnet und
stürmt es. Um 15.30h sind wir in La Chaux de Fonts. Da treffen wir
einen Kollegen. Nach 30 Min. fahren wir weiter. Es regnet jetzt
stärker. Um 17.45h sind wir in Prangins bei Bruno und Martine,
meinem Freund seit der Schulzeit. Nach dem Nachtessen packen wir
zusammen meine "Überlebenskiste für Abenteurer" aus, die ich von meinen
Nachbarn bekommen habe. Es hat viel nützliches drin, Apotheke, Esswaren
usw. vor allem "mobile Toiletten" und weisse Schokolade. Noch ein
Schlummertrunk mit Bruno.
Mo. 4.6
Frühstück um 10h, dann beginnen Bruno und ich mit der "Bricolage". Wir
befestigen die gekauften Kunststoffplatte an der Rückwand. Um 14.30h
sind wir fertig und gehen auf Probefahrt. Schon bei der Anfahrt auf die
Autobahn merken wir, dass es eine neue andere Vibration gibt. In Gland
wenden wir und demontieren das mittlere Stück ab. Und fahren wieder
zurück auf die Autobahn. Jetzt ist alles n Ordnung! Aus dem
Mittelstück machen wir noch ein Ersatz-Seitenteil. Zum Nachtessen gibt
es "Gschwellti". Nachher reden wir noch viel.
Di. 5.6
Caroline, Bruno’s Tochter kommt zu Besuch. Sie hat Bruno & Martine
zu stolzen Grosseltern gemacht. Nach dem Frühstück bringen wir Bea zum
Zug nach Basel. Ich gehe nachher mit Bruno noch verschieden Sachen
einkaufen. Zurück bringe ich noch mein Notebook auf Vordermann, dann
auf- um- und sowieso räumen. Die Kisten werden mit Spannset fixiert,
die Vorhänge montiert usw. Bruno lässt mir ein Kräuterbad ein, zündet
eine Kerze an und stellt ein kühles Glas Muskat bereit! Nachtessen gibt
es draussen. Es ist ziemlich kühl. Im Bett telefoniere ich noch mit
Bea, zum ersten Mal über das Notebook.
Mi. 6.6.
Es regnet wieder in Strömen. Nichts von "wenn Engel reisen… ". Nach dem
Frühstück packe ich den Rest. Um 11.30h der grosse Abschied. Ich fahre
nun endgültig los. Bei Montreux habe ich riesiges Glück. Auf der
Autobahn liegt ein 4m langes Brett mit Nägel! Ich fahre zum Glück nur
mit 2 Rädern darüber. Es gibt keinen Schaden. In Martigny tanke ich
nochmals. Nachher wäre es billiger gewesen. Für die Durchfahrt durch
den Grossen St.Bernard Tunnel muss ich 81 CHF !!! bezahlen. Um 14h bin
ich in Aosta und mache eine Pause von 1h. Dann geht es weiter nach
Ivrea am unteren Ende des Aosta-Tals. Das Hotel das ich programmiert
habe gefällt mir nicht. Dafür finde ich das Agriturismo "Perulina".
Sehr schön gelegen, durch eine sehr schmale Strasse erreichbar. Das
Restaurant ist geschlossen, aber es gibt in der Nähe ein anders. Ich
bin der einzige Gast. Ich richte mich ein und rufe Bea an. Nach dem
Apero gehe ich ins Restaurant. Da bin ich der 1.Gast.Das Tagesmenu gibt
es leider erst ab 2 Personen??? So muss ich à la Carte bestellen.
Die Auswahl ist beschränkt. Am Schluss ist das Restaurant voll. Nach ½l
Dolcetto und einem Grappa bin ich müde für’s Bett. Vorher rufe ich noch
Bruno und Bea an. Es ist sehr ruhig, ich schlafe wunderbar.
Do. 7.6
Frühstück um 9h, dann planen der nächsten Etappe, Tagebuch usw.
Gegen 12h fahre ich los. Nach Chivasso. Dort kaufe ich bei einem
Carrefour ein. Montechiaro d’Asti liegt auf einem Hügel mit schöner
Aussicht. Pause mit Pannino & Mineral. M 14.30h fahre ich weiter.
Das Wetter ist ideal zum Autofahren. Bewölkt, zwischendurch ein kurzer
Regen. Gegen 16h bin ich Canelli. Das Agriturismo Rupestr ist im Navi
wie so oft am falschen Ort eingetragen. Zwei ältere Herren helfen mir
weiter. Es liegt oberhalb von Canelli. Mein Zimmer hat eine schöne
Aussicht, 80EUR mit ½-Pension. Ich richte mich ein und erkunde die
Umgebung. Nachher Büroarbeit, Track übertragen usw. Um 19.30h treffen
wir uns in der Cantina im Keller zum Apero. Ein Gruppe aus Graz ist da,
später kommen noch Leute aus Luzern dazu. Das Nachtessen ist
fantastisch. Die Grazer laden mich an ihren Tisch ein. Zuerst 5 Gänge
Vorspeisen ! alles sehr gut. Primi: Gnoggi an Gorgonzola-Sauce, hatte
ich gestern schon. Secondi: Polenta mit Perperonata und Salsize. Dolce:
Marroni-Kuchen & Pfirsiche. Zum Abschuss Kaffee und Grappa. Ein
schöner Abend. Zum Schluss wollen alle noch mein Auto sehen. Der Patron
bereitet noch meine Rechnung vor, 80 EUR für alles! Um 24h bin ich im
Bett.
Fr. 8.6
Aufstehen um8.30h. Frühstück mit den Grazern, Abschied, packen usw.
Gegen 11h fahre ich los. Es beginnt zu regnen. In Acqui Therme halte
ich um Bargeld zu holen. Es regnet in Strömen. Nach 12h fahre ich
weiter. Vor der Autobahn tanke ich nochmals. Die Autobahn hat hier um
Genua herum fast mehr Tunnels als freie Strecke. Das Navi läuft fast
Amok. Ich habe nach dem WC-Halt wieder einmal den Schalter zu meiner
Sicherheitsschaltung vergessen zu betätigen. Darum Motor-Stopp auf der
Autobahn! Zum Glück ist da ein Parkplatz. Nach 1h eine Pause mit
Pannino & Mineral. Bei Carrara verlasse ich die Autobahn und fahre
dem Strand entlang nach Forte die Marmi. Die ganzen 10km sind fast
durchgehend überbaut. Wenigstens sind die meisten Häuser nur 3-4
Stockwerke hoch. Mein Hotel Kyrton liegt an einer ruhigen Seitenstrasse
fast im Wald. Ich habe ein schönes Zimmer mit Balkon nach Süden (60
EUR). Ich richte mich ein. Nach einem Bier gehe ich an den Strand. Der
ist wie hier üblich fast ganz mit Sonnendächern und Liegestühlen
überstellt. Es stürmt, die Luft ist voll Staub. In einer Strandbar
trinke ich ein Glas Weisswein. Dann erkunde ich den Ort. Es hat hier
viele Läden und Restaurants. Gegen 18.30h bin ich zurück. Apero auf dem
Balkon und telefonieren mit Elena. In Zürich ist es kalt und nass. Hier
ist es 27C°. Nach 20h gehe ich ins Hotel-Restaurant. Das
Vorspeisen-Buffet ist schon fast leer. Die andern Gäste vor allem aus
Deutschland waren schon viel früher da. Aber es reicht noch. Ich wähle
1: Lasagna, 2: kalten Braten dazu ½l Hauswein. Kein Vergleich mit
gestern, schmeckt aber gut. Zum Dessert organisieren sie für mich Käse.
Um 22h Grappa auf meinem Balkon und telefonieren mit Bea.
Sa. 9.6.
Aufstehen 9h, nachher Frühstück. Ich bin wieder der letzte. Planen der
weiteren Route. Ich beschliesse noch einen Tag hier zu bleiben. Nachher
befestige ich den Töff besser. Jetzt bewegt er sich nicht mehr. Vom
1.Agriturismo das ich anfrage bekomme ich eine Absage, so suche ich
weiter und mache Siesta. Nach 15h gehe ich an den Strand. Es ist leicht
bewölkt und windet. Ich gehe dem Strand entlang bis zum grossen Steg,
dann ins Zentrum. Da findet ein Antiquitäten-Markt statt. Nichts
Interessantes. Ich schlendere durch den Ort. Bei einem Bier beobachte
ich die Leute. Es gibt da eine Rundstrecke für Elektro-Autos. Die
Kinder steuern sie mit Begeisterung. Gegen 18h bin ich zurück. Nach dem
Apero auf dem Balkon ein Weisswein im Garten. Gerade jetzt beginnen sie
den Rasen zu mähen! Heute bin ich früher beim Nachtessen. Das
Vorspeisen-Buffet ist noch voll, ich nachher auch. Das Essen ist wieder
gut. Ich esse viel zu viel. Um 22h Grappa auf dem Balkon, dann schlafen.
So. 10.6
Gegen 9h gehe ich zum Frühstück. Nachher ruft der Hotelier für mich in
2 Agriturismo an die mir keine Antwort auf mein Email gegeben haben.
Ich reserviere beim San Giusto. Nachher packen und Route programmieren.
Gegen 12h bin ich in Pisa. Es hat viele Touristen. Die Anlage ist sehr
schön. Der schiefe Turm und der Dom sind eindrücklich. Nach 45Min.
fahre ich weiter. Das meiste auf der gebührenfreien Autobahn. Bei
Ginestra auf die Landstrasse (San Casciano, Strada in Chianti, Poggia
alla Croce). Nach 14h bin ich da. Ich muss suchen, weil alle meine
Angaben falsch sind. Es ist eine schöne Anlage, ein ehemaliges Kloster.
Das Zimmer kostet 50 EUR und hat eine kleine Küche, d.h. kaltes Bier! Ich
richte mich ein. Das Internet macht Probleme. Im Restaurant esse ich
etwas. Nachher erkunde ich die Anlage und wasche meine Kleider in der
Waschmaschine. Es ziehen dunkle Wolken auf. Hier ist es fast windstill.
Auf der Autobahn gab es Sturmwarnung! Beim Eingang zu meiner Wohnung
hat es ein Schwalbennest. Nach dem Wäsche aufhängen Apero in meiner
Küche. Um 20h Nachtessen. Die Vorspeise ist toskanisch, der Rest
normal, Spaghetti, Plätzli mit Frites. Dazu Wein und Wasser. Zum
Dessert "Vino Santo" mit Gebäck. Wir sind 7 Leute. Die Chefin setzt
sich an meinen Tisch m zu reden. Der Grappa ist auch gut. Um 22.30h
gehe ich zu Bett. Es regnet in Strömen.
Mo. 11.6
Aufstehen gegen 8h, sehr einfaches Frühstück. Dann Route planen. Meine
VISA-Karte funktioniert definitiv nicht. Ich rufe an. Sie werden mir
eine neue zuschicken. Stefan bringt sie dann mit. Gegen 11h fahre ich
los. Bis San Giovanni neben der Autobahn, dann darauf bis Orvieto. Da
tanke ich noch und kaufe im Coop ein. Gegen 14h bin ich im "Il poggio
di Orvieto" etwas ausserhalb von Orvieto. Da war ich letztes Jahr schon
mit Bea. Nach Pannino & Bier lade ich den Töff ab. Ich fahre zum
Funiculare. Der ist aber ausser Betrieb, so fahren wir mit dem Bus
hoch, das hätte ich auch mit dem Töff machen können. Ich schlendere
durch den Ort. Es hat viel weniger Touristen als letztes Jahr im Juli.
Noch einem Weisswein, dann zurück. Es stürmt immer noch. Zum Aufladen
des Töff brauche ich 12 Min. Nachher ein Bad in der Wanne. Bin nachher
wie neu. Planen des nächsten Tages. Meine Nachbarn sind Schweizer. Zum
Nachtessen laden sie mich an ihren Tisch ein. Das Essen ist gut nur die
Kutteln lassen wir stehen. Nach 22h gehen sie zu Bett. Ich telefoniere
noch mit Stefan und Bea. Um 22.30h bin ich im Bett. Die Autobahn hört
man ziemlich gut.
Di. 12.6
Gegen 9h aufstehen und Frühstück. Abschied von den Schweizern, sie
fahren nach Amalfi. Ich rufe Muetti an. Beim Einladen stelle ich fest,
dass das Dach nicht mehr dicht ist. Vorne haben sich Schrauben gelöst.
Das habe ich zwar mal gesehen, aber nicht beachtet, die waren schon vor
meiner Abreise lose. Also Leiter ausladen und Schrauben nachziehen.
Eine Schraube ging verloren, ich habe aber Ersatz. Um 11h fahre ich
los. Bis nach Orte über die Autobahn, dann nach Narni und Terni. Da
narrt mich das Navi. Es schlägt eine Abkürzung vor, die nicht einmal
mit einem PW befahrbar ist. Dafür sehe ich den Wasserfall von Marmore.
Anhalten kann ich aber da nicht. Nach 20 Min bin ich wieder auf der
Hauptstrasse. In Rieti regnet es in Strömen. Ich fahre weiter nach
Santa Rufina. Auf der Suche nach dem Agriturismo fahre ich in eine
schmale Gasse die total zu parkiert ist. Ich muss wieder rückwärts
herausfahren. Dabei touchiere ich offenbar einen idiotisch parkierten
alten Panda. Ich frage auf dem Hauptplatz nach dem Weg. Kaum
losgefahren kommt der Panda mit Hupen daher. Ich halte an. Er zeigt mir
den Kratzer. Muss von mir sein. Ich biete ihm 50 EUR oder
Unfall-Protokoll. Da ich eine Schweizer-Versicherung habe, steigt er
darauf ein. Das Agriturismo finde schlussendlich, aber das Restaurant
ist geschlossen. So fahre ich zurück nach Rieti. Beim Hotel Miramonti
mitten in der Stadt finde ich einen Parkplatz. Das Zimmer ist auch gut,
so bleibe ich. Vom Hotel bekomme ich eine Parkkarte. Ich richte mich
ein. Es regnet immer noch. Um 15.30h hört der Regen auf und ich erkunde
das Städtchen. Nicht viel los. Ich schaue mir die Kathedrale Santa
Maria an. Auf dem Hauptplatz Pannino & Bier. Gegen 17h bin ich
zurück. Büro und planen für den nächsten Tag. Das Nachtessen im Hotel
ist zwar gut, aber langweilig. Wir sind vorerst nur 2 Personen. Später
kommt noch eine Gruppe dazu. Der Wein ist teuer (375ml 10 EUR), dafür
ist das Dessert gut. Nachher gehe ich noch auf ein Grappa in eine Bar.
Mi. 13.6.
Aufstehen gegen 8h. Frühstück und packen. Um 10h fahre ich los. Das
Navi führt mich durch eine schmale Strasse ins Verkehrs-Chaos. Brauche
15 Min bis ich aus Rieti heraus bin. Über Antrodoco geht es nach
L’Aquila eine sehr schöne Strecke ohne Verkehr. Kurz vor L’Aquila
ändert das schlagartig. Ich stehe 20 Min im Stau vor der Stadt. Nach
12h parkiere ich beim Stadion. Zufällig fast der beste Ort. Von hier
aus geht es alles gerad aus zum Zentrum. Es ist bedrückend. Wegen des
Erdbebens von 2009, wohnen fast keine Leute mehr hier. Fast alle Häuser
sind abgestützt. Ganze Quartiere sind abgesperrt, zum Teil von der
Armee bewacht. Auf dem Platz beim Dom gibt es Pannino & Mineral.
Auf dem Rückweg gehe ich noch bei der Kathedrale vorbei. Auch die ist
halb eingestürzt und abgesperrt. Nach 13h fahre ich weiter. Eine
angenehme Fahrt, die Gegend ist hügelig, die Strasse gut ausgebaut. Aus
irgend einem Grund über weite Strecken auf 50 km/h beschränkt. Ein
Lastwagen fährt vorneweg mit 70 km/h und wir alle hinter ihm her. Bei
Navelli verpasse ich die Abfahrt. Das Navi führt mich über eine schöne
Strecke nach Capestrano, ein Dorf mit Burg. Ich halte kurz an. Dann
weiter nach Manoppello. Das 1. Agriturismo finde ich nicht, weil es wie
fast üblich im Garmin falsch eingetragen ist. Die Villa Pardi sit dann
kein Problem weil ich die selbst programmiert habe. Um 15.30h bin ich
da und richte mich ein. Nach einem kühlen Bier im Garten erkunde ich
das Dorf. Es gibt da die Basilica Volto Santo (heiliges Tuch). Es hat
einen riesigen Parkplatz für die Pilger. Das empfohlene Restaurant am
Ende des Parkplatz ist geschlossen bis 19.6. Bei der Kirche gibt es
einen Imbiss-Stand, da sitzen die Einheimischen. Ich genehmige mir ein
Glas Weisswein für 1 EUR. Zurück im Hotel mache ich nicht mehr viel.
Internet gibt es nur bei der Rezeption. Ich nehme mein Notebook und ein
Glas Whisky gehe dahin und rufe Markus an. Nach 19.30h will ich ins
Dorf zum Nachtessen. Bei der Rezeption steht Michaela eine
Österreicherin und sucht ein Zimmer. Ich führe sie zur Küche, weil da
noch jemand ist. Die Köchin organisiert alles. Schlussendlich bekommen
wir sogar noch ein gutes Nachtessen, obwohl das Restaurant heute
eigentlich geschlossen ist. Michaela ist auf dem Weg zu ihrem Haus in
Brindisi. Wir verbringen einen angenehmen Abend. Mit Grappa und Wein im
Laubengang wird es 1h bis wir ins Bett gehen.
Do. 14.6.
Aufstehen gegen 9h. Frühstück mit Michaela im Speisesaal. Nach 11h
verabschiedet sie sich. Ich plane meine Route für morgen und reserviere
im Hotel Garden in San Vieto Chietino. Bea hat ein Telefon von
"Windows" erhalten und bitte mich sie dringend anzurufen. Ich erreiche
sie nicht, aber sie ruft umgehend zurück. Sie wundert sich überhaupt
nicht, dass sie mich unter meiner Festnetz-Nummer erreicht. Ich erkläre
ihr, dass es sich bei diesem Anruf um einen bekannten Betrugsversuch
handelt und sie in Zukunft einfach aufhängen soll. Nachher nichts tun
im Garten in einem Liegestuhl beim Pool am Schatten. Um 17h gehe ich
zum Imbiss bei der Kirche auf ein Glas Weisswein. Zurück im Zimmer
Musik & Apero. Um 20h zum Nachtessen. Das Essen ist heute wieder
sehr gut. Es sind fast alle Zimmer belegt. Michaela ruft an im Hotel.
Sie hat einen Sack vergessen. Ich verspreche ihn mitzunehmen.
Vielleicht treffen wir uns in der Nähe von Bari. Ich schicke ihr meine
Email-Adresse per SMS. Bruno hat versucht mich anzurufen. Ich rufe
zurück. Er ist sehr überrascht weil er es erst 15 Min vorher versucht
hat. Um 23h gehe ich zu Bett.
Fr. 15.6.
Gegen 9h aufstehen und Frühstück. Nachher packen usw. Nach 10h fahre
ich los. Über schmale Landstrassen bis Casalincontrada. Von da auf der
Hauptstrasse nach Francavilla al Mare. Dann dem Meer entlang bis San
Vieto. Das Hotel Garden liegt am Rande von Marina San Vieto. Um 11.30h
bin ich da und richte mich ein. Pannino & Bier auf der
Hotel-Terrasse. Nach 14h mache ich mich auf den Weg zum Strand. Den
direkten Weg beim Hotel finde ich nicht. So marschiere ich der
Hauptstrasse entlang bis ich einen Durchgang finde. Die alte Bahnlinie
wird hier als Parkplatz und Fussweg benutzt. Der Strand nahe beim Hotel
ist ein Kiesstrand. Es hat nur wenige Leute und keinen Schatten oder
Restaurant. Ich gehe weiter zur Marina. Da gibt es einen kleinen
Sandstrand mit allem. Reihenweise Sonnenschirme und Liegestühle usw.
Vor allem einige kleine Restaurants. Für eine Stunde setze ich mich.
Bei einem Mineral !!! geniesse ich das Treiben. Auf dem Rückweg noch
ein Gelati. Der Pool im Hotel ist geschlossen. So Dusche ich eben.
Planen der weiteren Route, nachher Apero auf dem Balkon. Nach 20h zum
Nachtessen. Es ist spezialisiert auf Fisch usw. Darum besteht das
Tages-Menu aus Fisch und Meeresfrüchten. Ich bin mutig und bestelle das
volle Menu. Es schmeckt alles sehr gut. Nur bei Krebsen muss ich fragen
wie man die isst. Viel Arbeit für wenig Fleisch. Gegen 22h rufe ich Bea
an. Michaela macht per Email den Vorschlag uns in Trani zu treffen.
Gegen 24h bin ich im Bett. Der Verkehr vor dem Hotel hält sich in
Grenzen, stört ab doch.
Sa. 16.6
9h aufstehen und Frühstück, nachher packen usw. Um 10h fahre ich los.
Alles der Küste entlang. Es hat wenig Verkehr. Bereits nach 12h bin ich
in Termoli. Im Hotel Meridiano bekomme ich im 5.Stock ein Zimmer mit
Meersicht für 60 EUR. Ich stelle fest, dass eine Büchse Bier
ausgelaufen ist. Alles nass und klebrig. Nach 13h gehe ich dem Strand
entlang ins Städtchen. Klein aber schön. Auf dem Rückweg ein Stück
Pizza & Bier. Zurück im Hotel Auto reinigen und Route planen usw.
Um 16.30h gehe ich an den Strand zum Schwimmen. Nachher noch ein Bier.
Um 19.30 bin ich zurück. Apero und Muetti anrufen. Um 20.30h gehe ich
zum Nachtessen. Der Tipp vom Hotel ist gut. Das "Pepe Nero" ist gut und
vor allem hat es fast nur Einheimische in diesem Restaurant. Ich weiss
nicht ob es immer so ist hier. Es ist Samstagabend und die Stadt ist
voll Leute. Im neuen Teil der Stadt ist Abends ein grosser Teil
Fussgängerzone mit vielen Restaurants und Bars im Freien. Der schönste
Ferienort am Meer in Italien bis jetzt. Auf dem Heimweg noch ein
Gelati. Um 23h bin ich zurück. Noch einen Schlummer-Grappa auf dem
Balkon.
So. 17.6.
Aufstehen um 8h. Die Rezeption ruf im Agriturismo Nardini an. Die haben
noch ein Zimmer. Nach dem Frühstück Route planen Michaela schreiben und
packen. Um 11h fahre ich los. Ich fahre so nahe der Küste entlang wie
es geht. Nach Capoiale hat es viele Camping-Plätze. Rodi Garganico
liegt leicht erhöht. Die Angaben auf der Web-Seite des Nardini auf der
Karte sind falsch. Aber die Beschreibung in Worten stimmt. So finde ich
es trotzdem. Die Strasse ab der Küste ist steil und eng. Vor 13h bin
ich da. Es ist hier wirklich sehr ruhig. Ich habe ein Zimmer mit
Terrasse und Blick aufs Meer. Mit ½-Pension 55 EUR. Ich bin wieder
einmal der einzige Gast. Sie organisieren für mich Bier, Brot, Käse und
Früchte, ich habe noch Salami. Nachher Büro und überprüfen des Autos.
Ich finde 2 lose Schrauben. Sie gehören zur Brücke, sind nicht von mir.
Sind aber leider nicht der Grund für das Geräusch das ich suche. Da es
hier kein Internet gibt schick ich Michaela eine SMS. Ich plane die
letzten Etappen für Italien. Zum Apero auf der Terrasse gibt es
Sonnenuntergang und Live-Tagesschau aus der Schweiz, dank
Satellitenempfang. Um 20.30h verschwindet die Sonne endgültig im Meer.
Das Nachtessen ist gut. Zur Vorspeise gibt es frittierte
Zucchini-Blüten die wir vorher im Garten geholt haben. 1: Handgemachte
Teigwaren 2: Plätzli paniert, Randen und Pommes. Zum Dessert
Zitronen-Kuchen, ähnlich Linzer Torte und einen Grappa. Ich bin der
einzige Gast und werde umsorgt. Unterhaltung ist schwierig,
funktioniert aber trotzdem. Sie kann nur italienisch und ganz wenig
französisch. Nach 22h bin ich im Bett. Herrlich diese Ruhe.
Mo. 18.6
Nach 8h erwache ich. Michaela hat ein SMS geschickt. Sie findet meinen
Vorschlag gut. Nur das Hotel ist mir zu teuer, mir auch. Ich habe noch
ein B&B angefragt, aber noch keine Antwort bekommen. Um 9h gibt es
Frühstück. Heute bekomme ich zum 1.Mal seit 2 Wochen ein weichgekochtes
Ei. Dafür gleich 2 Stück. Nachher wende ich mein Auto, bevor noch mehr
Fahrzeuge den kleinen Parkplatz verstellen. Nachher packen usw. Um 11h
sollte die Chefin kommen. Die Strasse zum Strand ist gesperrt. Darum
kann sie nicht kommen. Meine Route geht in die andere Richtung, Glück
gehabt. Ich fahre durch den "Foreste Umbra" fast schon ein Urwald. So
dicht, dass das Navi seine Position verliert. Sehr schön und kein
Verkehr. Auch der Rest der Strecke ist schön. Bin in den Bergen bis 800
müM. In San Giovanni die nächste Überraschung. Ich werde in eine
schmale steile Strasse gelotst. Auf einem Parkplatz wende ich, da ich
zwar das Hotel sehe, aber keinen Weg dorthin. Also zurück, Navi mit
Adresse füttern und neuer Anlauf. Nach 10 Min stehe ich wieder am
gleichen Ort. Ich frage nach ob das der Weg um Hotel Terrazze sei. Er
soll es sein. Nach dem Parkplatz gibt es tatsächlich noch eine schmale
Strasse! Geschafft, es gibt sogar einen Parkplatz für mich. Es ist
13.30h. Eine Stunde später erkunde ich den Ort. Jetzt wir mir klar,
wieso in der Hotelbeschreibung steht, dass man zu Fuss zur Kirche gehen
kann. Ich bin hier am Pilgerort für Padre Pio gelandet. Der wurde vor
einigen Jahren heiliggesprochen. Es gibt überall Läden mit religiösen
Souvenirs, aber kein Bier weit und breit. Die neue Kirche ist ganz
modern und eine ziemlich kühne Konstruktion. Auf der Suche nach etwas
zu trinken, marschiere ich bis in den eigentlichen Ortskern. Alles zu,
oder nicht "anmächelig". In der Nähe des Hotels finde ich dann doch
noch etwas. Nach 2h bin ich zurück im Hotel. Ich muss hier zum 1.Mal
für das Internet bezahlen. Im Zimmer ist die Verbindung sehr schlecht.
Ein Glass Weisswein auf der Terrasse. Das Nachtessen ist nichts
Besonderes, es kostet ja auch "nur" 15 EUR. Das Nachtessen findet in
der Bar statt. Da hat es einen Fernseher, der Chef will Italien –
Irland schauen. Ich schaue mir die 1.Halbzeit an, dann telefoniere ich
mit Stefan. Gegen 23h bin ich im Bett.
Di. 19.6.
Aufstehen gegen 8h. Michaela bleibt jetzt doch nur für eine Nacht, wenn
überhaupt. Die ganze Sucherei für die Katz. Ich fahre heute bis
Barletta, etwa 12km vor Trani. Nach 10h fahre ich los. Nach Manfredonia
werde ich umgeleitet weit ins Innere, natürlich folgt kein weiterer
Umleitungs-Wegweiser. Dank Navi ist das aber kein Problem. Es ist
heiss. Die Strasse führt lange Zeit an Salzseen zur Salzgewinnung
vorbei. Um 12h bin ich Hotel Itaca in Barletta. Es ist ein
Geschäftshotel ohne Charme, aber gut eingerichtet und fast am Strand
(20m). Da es nur noch 13km bis Trani sind, schlage ich Michaela vor,
sie soll bis hierher fahren, dann können wir den Rest besprechen.
Nachher gehe ich an den Strand und suche Pannino & Bier. Gegen 15h
bin ich zurück. Ich organisiere ein Badetuch für den Pool und döse ein
wenig. Um 18h gehe ich ins Städtchen. Beim Castello gibt es einen
schönen Park. Nach 1h habe ich die meisten Sehenswürdigkeiten gesehen.
Auch hier gibt es eine relativ grosse Fussgängerzone mit vielen Bars
und Restaurants. Zum Abschluss ein Glas Weisswein. Um 19.30h bin ich
zurück und gehe noch schnell in den Pool. Um 20.30h gehe ich zum
Nachtessen. Am Strand hat es ein Restaurant, das passt mir aber nicht.
So gehe ich ins Städtchen. Bei einer Pizzeria hat es viele Leute, da
bleibe ich. Die Leute verteilen sich, ich habe schon Angst allein zu
bleiben. Doch sie warten nur bis alle da sind. Ein Familienfest mit
mehr als 20 Leuten. Die Pizza Tirolese ist mir zu mastig. Im
"Limmatberg" ist sie besser. Nach 22h gehe ich zurück. Überall sitzen
die Leute auf der Strasse oder im Park, z.T. auf mitgebrachten Stühlen.
Eine friedliche Stimmung. Um 23h telefoniere ich noch mit Bea. Nach
einigen SMS hin und her hat Michaela in Trani ein B&B organisiert.
Ich habe da erfolglos per Email angefragt, sie hat telefoniert.
Mi. 20.6.
Aufstehen um 8h, Büro und Frühstück. Das ist sogar sehr reichhaltig.
Überhaupt ist das Hotel sehr empfehlenswert. Nachher packen. Um 10.30h
fahre ich los nach Trani. Ich fahre schon gar nicht mehr zum B&B,
da ich annehme, dass man da sowieso nicht parkieren kann. Ich lasse das
Auto stehen und gehe zu Fuss. Ich muss mehrmals Fragen bis ich es
finde. Ein altes freundliches Ehepaar empfängt mich. Er spricht sogar
deutsch. Die Zimmer sind einfach aber freundlich eingerichtet. Ich
parkiere das Auto um. Zum Zurückfinden muss ich wieder fragen. Es ist
inzwischen 13h, in der Nähe suche ich etwas zu Essen. Alle
Sehenswürdigkeiten sind in der Nähe. Aber im Moment brauche ich Pannino
& Bier. Auf dem Rückweg hole ich noch Geld. Nach 14h bin ich zurück
und mache Siesta. Es ist sehr heiss. Gegen 16h gehe ich mit meinem
Notebook zur Rezeption, da kann ich per Kabel ins Internet. Um 17h
meldet sich Michaela, ob ich schon da sei? Später ich kann es nicht
finden! Komm bitte zur Kathedrale. Ich gehe hin und lotse in die Nähe
des B&B. Es gefällt ihr nicht, weil es kein Klimaanlage hat! Aber
sie hat es ja reserviert. Also ziehen wir gleich los, d.h. nach einem
20-Minuten-Vortrag des Hausherrn über Friedrich II. Es ist inzwischen
19h. Bei der Kathedrale ein Apero in einer Bar. Nachher Kathedrale mit
Sonnenuntergang. Zum Nachtessen geht’s zum Hafen, weil da die Luft
sauberer sei? Es hat da zwar viele Autos und Touristen. Sie findet alle
Restaurants zu touristisch, will aber in die Seitenstrassen ausweichen,
wegen der Luft. Schlussendlich finden wir etwas. Zur Vorspeise eine
Platte mit Meeresfrüchten. Dann Rindfleisch-Streifen mit Kartoffeln.
Wir bleiben bis nach 24h. Zurück im B&B auf der Terrasse mit super
Aussicht reden wir noch und trinken Grappa. Um 2.30h gehen wir zu Bett.
Es ist immer noch sehr warm in meinem Zimmer. Ich lasse alles offen.
Do. 21.6.
Gegen 9h Frühstück. Es sind auch Schweizer da. Michaela hat es
plötzlich eilig und verabschiedet sich. Der Hausherr ruft für mich ein
B&B in Bari an, das ist aber voll. Er schickt mich zur
Touristen-Information. Da "reservieren" sie mir ein B&B in Bari. Um
11.15h fahre ich los. Unterwegs tanke ich voll. Hätte ich vielleicht
nicht machen sollen, denn vielleicht darf ich die vollen Kanister nicht
nach Griechenland bringen. Um 13h bin ich beim B&B. Er will 60 EUR
obwohl 50 abgemacht und das Zimmer ist schlecht. Die ganze Zufahrt
durch enge Gassen mit Torbogen-Berührung für die Katz. So wie es von
unten aussieht, gab es am Dach nur Farbschaden, muss das dann mal
genauer anschauen. Ich entscheide mich für das Hotel Boston in der
Nähe. Das Zimmer ist sehr klein und hat nur ein kleines Fenster. Dafür
geht es nach hinten und ist ruhig. Nachher geht es auf Parkplatz suche.
Nach mehr als 30 Min!! finde ich einen gleich neben dem Hotel er kostet
"nur" 1 EUR/h, die meisten kosten 2! Um 14h bin ich zurück und suche
Bier & Essen. Pannino haben sie nicht, aber einen Tomatensalat nach
meinen Angaben. Sie servieren ihn sehr skeptisch, aber er schmeckt gut.
Später stelle ich fest, dass dieses Restaurant im LP empfohlen wird.
Gegen 17h auf zur Stadtbesichtigung. In 5 Min bin ich in der Altstadt.
In der Basilika San Nicolae ist der "Samichlaus" aufbewahrt. Den haben
italienische Fischer den Türken "geklaut". Auch die Kathedrale schaue
ich mir von innen an. Um 18h ein Bier in der Nähe des Hotels. Nachher
noch ein Gelato. Gleich um die Ecke ist ein schöner Park. Da setze ich
mich hin. Bei einem Glas Rotwein beobachte ich das Tun. Auf dem Weg ins
Hotel zahle ich noch den Parkplatz nach. Im Hotel suche ich per
Internet ein Restaurant. Das "Il Buco" soll gut sein. Da gehe ich hin.
Um 20.45h bin ich der erste und einzige Gast. Es gibt ein gutes
Vorspeisen-Buffet. 1: Teigwaren, 2: Involtini. Es schmeckt alles gut,
ist aber viel zu viel. 20 EUR inkl. ein und Wasser. Ein guter Abschluss
des Italien-Teils. Auf dem Heimweg noch ein Grappa, daraus werden 2,
weil der Besitzer noch mit mir anstossen will. Um 22.30 bin ich im
Hotel und rufe noch Stefan und Bea an.
Fr. 22.6.
9h Frühstück, packen. Mein Parkplatz wird für Bauarbeiten gebraucht d.h.
neuen Parkplatz suchen. Nach 15 Min habe ich Glück. Zurück im Hotel
fertig packen, Emails und Check Out. Um 12h gehe ich zu Fuss zur
Strandpromenade im Osten der Stadt. Da gibt es viele stattliche Gebäude
dem Meer entlang, viele Ministerien, Carabinieri usw. In einer Bar
trinke ich ein Bier. Nachher gehe ich noch bis zum 1.Sandstrand. Auf
dem Rückweg finde ich eine Panetteria. Da esse ch ein Stück
Fleischkuchen dazu ein Bier. Anschliessend nochmals in "meinen" Park.
Um 16.30h fahre ich los zur Fähre. Bin noch zu früh. Sollte um 17h
verladen, aber ein "Möchte gern General" entscheidet, dass es später
sein soll. Um 17.15h fahre ich dann als erster auf mein Deck. Ich muss
noch warten bis ein Lastwagen hinter mir parkiert und dann nahe zu ihm
aufschliessen. Nachher baue ich meinen "Camper primitivo" zum Schlafen
um. Nachher auf Deck. Nach 18h eine ½-Flasche griechischem Wein zum
Apero. Interessanter Apero. Faszinierend wie die riesigen
Sattelschlepper eingeparkt werden. Für "Camping on Board" sind die
Parkplätze am Rand. So haben wir Luft. Zwischen den Lastwagen kann man
knapp noch durchgehen. Pünktlich um 20h legen wir ab. Nach dem
Sonnenuntergang geh ich ins Selbstbedienungs-Restaurant. 2 Stück
Schweinsfilet & Pommes & 375ml Rotwein für 18.90 EUR. Sehr gut.
Den Rest des Weines nehme ich an Deck. Da rede ich noch mit 2
griechischen Chauffeuren. Nach 23h gehe ich zu Bett. Noch einen Grappa
zur Feier der 1.Übernachtung im fast fertigen "Camper primitivo". Die
wollten mich beim Verladen zurückschicken weil das kein Camper sei und
ich das falsche Ticket habe. Ich zeigte ihm den Innenraum, dann war er
zufrieden. Es ist heiss und zum Teil haben die Lastwagen Kühlaggregate
die von Zeit zu Zeit starten, so ist es auch noch lärmig. Ich schlafe
nicht viel. Um 5h resp. 6h griechische Zeit fahren wir in Igoumentisa
ein.
Sa. 23.6.
Dann ist es sowieso fertig mit schlafen, die meisten Lastwagen
verlassen hier das Schiff. Das geht schnell, kaum ½h dann legen wir
wieder ab. Ich mache das Büro, Uhren richten usw. Um 8h gehe ich zum
Frühstück. Das ist fast so teuer wie gestern das Nachtessen. Nachher
lege ich mich noch einmal hin. Es ist nun viel ruhiger. Es hat nur noch
etwa 3 Lastwagen in meiner Nähe. Um 11h baue ich mein Auto wieder um
und reinige noch einige Ecken vom damals ausgelaufenen Bier. An den
Spannset hat es Pilze angesetzt d.h. waschen und aufhängen. Die Inspektion
des Daches ergibt keinen Schaden, ausser Farbschaden, Glück gehabt. Um
12h gehe ich an Deck. Wir fahren durch die Ionischen Inseln. Vorher hat
es manchmal dichten Nebel gehabt. Gegen 13h treffen wir in Patras ein.
Der Chauffeur von gestern meint ich solle direkt nach Olympia fahren.
Wir landen im neuen Hafen, mein Navi kennt den noch gar nicht. Ich
fahre mal los und entscheide mich dann für das Hotel Byzantino. Das
liegt aber in einer Fussgängerzone. Es ist ein sehr schönes Hotel, ich
bleibe. Nur mit dem parkieren gibt es wieder Probleme. Schlussendlich
lande ich im Hafengebiet, da ist es gratis, dafür muss ich meine Sachen
ziemlich weit tragen. Nachher Pannino & Bier in der Nähe für 4.50
EUR. Es ist sehr heiss, kein Mensch auf der Strasse. Um 18h ziehe ich
los. Sehe mir die Kirche St.Niklaus an und steige dann 190 Tritte zur
Burg hoch. Die ist aber seit 15h geschlossen. Den Weg zurück mache ich
nach Gefühl. Ich lande in einer Strasse mit alternativen Bars.
Interessant, und das Bier ist günstig, da bleibe ich eine Weile. Um 21h
suche ich ein Restaurant. Ich finde es zwar, aber es ist geschlossen.
Ich finde nur Cafés und Bars. In einer dieser Bars erklären sie mir den
Weg zur "Restaurant-Strasse". Nach 10 Min bin ich da, es hat
tatsächlich viele Restaurants. Ich suche mir das vollste aus. Es ist
spezialisiert auf Giros usw. Das Essen kommt sehr schnell. Jetzt erst
merke ich, dass es eine Art Schnell-Imbiss ist. Grosses Bier &
Giros mit Tomatensalat und Pommes & Pita für 9.50 EUR. Die müssen
dauernd neue Tische aufstellen im Freien. Kein Wunder bei diesen
Preisen. Das Restaurant nebenan wäre im LP gewesen, ist aber fast leer,
das habe ich aber erst im Nachhinein gelesen. Ich gehe nochmals in
"meine" Bar. Die Live-Musik ist leider schon fertig. Dafür bleibt der
Zuschlag auf dem Bier. Nach 23h bin ich zurück. Versuche Bea zu
erreichen. In der Schweiz ist es aber erst 22h. Ich bin müde und gehe
schlafen.
So. 24.6.
9h aufstehen und Frühstück. Das Buffet ist etwas mager, aber richtig
schlecht ist der Kaffee von "Dow Egberts", den kenne ich aus
Habimat-Zeiten. Den bestellten Cappuccino werden sie mir verrechnen.
Die Reservation in Olympia hat geklappt. Gegen 11h bringe ich mein
Gepäck zum Auto. Dann gehe ich zu Fuss zur Kirche St.Andreas. Soll für
5000 Leute Platz haben und die grösste des Balkans sein, gemäss LP.
Nach 12h fahre ich los. Die "kürzere Strecke" führt mich durch die
hügelige Landschaft des Hinterlandes bis 500müM. Es ist sehr heiss,
37C°! Nach einer Stunde lege ich eine Pause ein. Griechischer Salat
& Mineral. Der Wirt will mir dazu Fleisch anbieten. Ich verstehe
ihn nicht, so holt er es einfach und zeigt es mir. Die andern Gäste
amüsieren sich. Einmal führt mich die Fahrt über steile Strassen in ein
kleines Dorf zuoberst auf einem Hügel. Zum Glück ist die Strasse
überall genügend breit. Gegen 15h bin ich im Hotel Pelops in Olympia.
Ein schönes kleines Hotel mit einem sympathischen Hotelier. Wir trinken
zusammen ein Bier und schauen das F1-Rennen im Fernseher. Nachher noch
Büro und Apero auf meinem kleinen Balkon. Nach 21h gehe ich zur "Belle
Helene" zum Nachtessen. Der Hotelier hat es mir empfohlen. Das Essen
schmeckt sehr gut. Zazyki & Musaka, dazu Wein. Zum Dessert sehr
süsse Blätterteig-Taschen. Zurück im Hotel rufe ich noch Bea an.
Mo. 25.6.
7.30h aufstehen! Frühstück, wenn man fragt, bekommt man alles. Um 8.30h
ziehe ich los zur "Olympiade". Nach 15 Min bin ich da, es hat (noch)
fast keine Leute. Das Gelände ist schön angelegt. Es hat viele Bäume,
so kann man sich im Schatten bewege und es lockert das ganze etwas auf.
Ohne Informations-Tafeln wären das einfach einige Steinhaufen. Ich bin
fast durch, da kommen die ersten Touristen-Busse. Irgendein
Kreuzfahrt-Schiff von "MSC". Es sind ca. 40 Busse à min. 50 Personen d.h.
mehr als 2000 Leute die da kommen! Zum Glück bin ich früh gekommen wie
mir der Hotelier geraten hat. Im archäologischen Museum bin ich auch
kurz bevor es öffnet. So kann ich es in Ruhe ansehen. Es ist aber nicht
so interessant. Die vom Hotelier empfohlene Ausstellung öffnet erst um
11h. So setze ich mich in ein Restaurant und studiere die
"Kreuzfahrer". Unglaublich diese Menge! Nach 11h öffnet die Ausstellung
über technische Errungenschaften durch die "alten" Griechen. Sie ist
klein, hat aber interessante Exponate, d.h. Nachbauten, dazu Videos.
Ich hätte auch persönliche Erklärungen bekommen können. Sie ist zwar
hübsch, ich will aber nicht zu lange bleiben. Es ist heiss. Am Ende des
Ortes gibt es einen (Mini) Supermarkt. Da kaufe ich ein, Besen, Mineral
& Bier. Zurück im Hotel checke ich wieder einmal das Auto nach
Lärmquellen. Nachher bringe ich die schmutzige Wäsche zum Waschen. Nach
einem Bier will ich mich eigentlich hinlegen. Beginne aber mit den
Track-Daten zu experimentieren. Diese verschicke ich dann per Email.
Und schon ist es 18h. Vom Hotelier bekomme ich Informatinen zu meinem
weiteren Weg. Die gebe ich dann im Navi ein, und schon ist es 20h!
Apero auf meinem Balkon. Um 21h in "Anesis" vom Hotelier empfohlen,
100m vom Hotel. Er isst selbst da mit einem Teil seiner Familie. Er
empfiehlt ein eiskaltes Bier. Es ist tatsächlich eiskalt. Zum Essen
bestelle ich Suflakis (Fleisch-Spiesschen). So habe ich schon bald alle
bei uns bekannten griechischen Spezialitäten gegessen. Hier bin ich der
einzige Ausländer. Zurück im Hotel haben schon die ersten auf meine
Email geantwortet. Auch Elena, ich rufe sie an. Nachher noch Stefan und
schon ist es 24h.
Di. 26.6.
8.30h aufstehen, duschen und rasieren. Man weiss ja nie ob das nächste
Badezimmer wieder so gut ist wie hier. Heute ist das Frühstücks-Buffet
aufgebaut. Nach dem Frühstück, packen, Wäsche holen und telefonieren.
Mit Ursi (Geburtstag) und Muetti. Um 11h fahre ich los. Es geht
ziemlich schnell in die Berge. Kurz vor 13h bin ich in Dimisana auf
950müM. Hier halte ich an und esse einen, oh Wunder, Tomatensalat. Dazu
ein Bier. Bei Lakadia war ich schon auf 1100müM. Nach einer Stunde
fahre ich weiter. Es geht nochmals auf 1100müM, dann hinunter In
Karitaina suche ich eine Unterkunft. Die gewünschte ist ausgebucht von
Geschäftsleuten. Am Dorfausgang gibt es eine andere Unterkunft. Da
bleibe ich. Es sollte 25 EUR kosten. Da ich kein Münzt habe ist er auch
mit 20 EUR zufrieden. Ich bin wieder einmal der einzige Gast. Habe eine
super Aussicht. Ich richte mich ein. Sogar WLAN ist vorhanden. Gegen
17h mache ich mich auf den Weg zur Burg. Zuerst lande ich bei der
Kapelle. Das kommt davon wenn man die kyrillische Schrift nicht lesen
kann! Die Aussicht ist sehr schön. Das Schwitzen hat sich gelohnt. Auf
dem Rückweg noch ein Bier. Zurück im Zimmer kopiere ich meine Bilder
auf die HD und nummerier sie neu. Zum Sonnenuntergang Apero im Garten.
Zum Nachtessen muss ich ans andere Ende des Dorfes gehen, weil nur
diese Beiz offen hat. Es hat ziemlich viele Leute. Das Essen ist nichts
Besonderes, dafür billig. Die Pommes sind so ölig, dass ich sie stehen
lasse. Auf dem Rückweg in der Bar noch einen Zipuro, ein lokaler
Schnaps. Der "Albaner" versteht sofort was ich meine, die "Bulgarin"
serviert und der "Grieche" lacht. Am Schluss noch einen zweiten, weil
die Rund so Spass macht. Um 24h bin ch zurück und telefoniere noch mit
Markus.
Mi. 27.6.
8h aufstehen, Marsch ins Dorf zum Frühstück. Das hat sich nicht
gelohnt. Es kostet 13 EUR und ist das schlechteste bis jetzt (1Kaffee
& 1 Orangensaft & 2 Toast mit Schinken). Zurück im Zimmer Büro,
packen, Autoscheiben waschen. Gegen 11h fahre ich los. Zuerst nach
Andritsena. Unterwegs trifft man kaum jemals auf andere Autos. Im Ort
stehen sie dafür überall herum. Aber langsam habe ich das im Griff.
Nachher geht es noch weiter bergauf, wieder bis 1100müM. Der
Apollo-Tempel ist ausnahmsweise im Navi richtig, dafür im Wikipedia
falsch eingetragen. Man sieht das Zelt von weitem. Er wird renoviert
und ist darum eingepackt. Da es 12h ist, will niemand Eintritt
verlangen. Wäre die 3 EUR auch nicht Wert, man sieht eigentlich nichts.
Nachher geht es bergab und wie. Unterwegs hat es mehrmals Bienenkästen
am Strassenrand. In einem Supermarkt kaufe ich eine Plastikbox für mein
Computer-Zubehör. Den Tempel von Ithomi finde ich nicht. Hier wäre ein
Etappenziel geplant. Es gefällt mir aber nicht. Ich beschliesse noch
ca. 50km bis Pylos weiter zu fahren. Unterwegs bei Kazarma mache ich
einen Abstecher zu den 7 Seen und 7 Wasserfällen von Polilimnio. Die
Fahrt ist abenteuerlich, über Feldwege. Ich habe vorher gefragt ob ich
durchfahren kann! Das letzte Stück zu Fuss, steil bergab. Dann das
Asien-Feeling, die Wasserfälle sin 2m hoch! Die Seen auch nicht viel
grösser. Ich sehe nur 2, den Rest schenk ich mir. Nach 30 Min bin ich
schweissgebadet zurück beim Auto. Zurück auf die Hauptstrasse und
weiter nach Pylos. Eine kleine Hafenstadt. Hiess früher Navarone, hat
einen grossen natürlichen Hafen und eine Festung die die Durchfahrt
kontrolliert. Hier handelt der Film "Die Kanonen von Navarone". Das
Hotel Nilefs finde ich fast versehentlich. Ich bin wieder einmal der
einzige Gast. Die alte Dame von LP gibt es und sie kann fast kein
Englisch. Ich gehe auf ein Bier zum nahen Hafen (200m). Zurück im Hotel
nichts tun bis 19h. Dann gehe ich den Ort erkunden. Fast zuoberst gibt
es eine Kirche und die Festung. Die spare ich mir für morgen. Zurück im
Hotel ziehe ich mich um fürs Schwimmen. 50m vom Hotel gibt es einige
Bars und Restaurants auf der alten Hafenmole. Da hat es Liegestühle und
Sonnenschirme, trinken wird serviert. Bei einem Glas Weisswein warte
ich bis die Sonne weg ist. Die alte Dame telefoniert mit "Mani" um mir
ein Hotelzimmer zu reservieren. Kostet 2x so viel wie hier (25 / 50
EUR). Den Tipp habe ich vom Hotelier in Olympia. Zum Nachtessen gehe
ich ins "Gregory". Ich werde zum ersten Mal in die Küche geführt. Ich
bestelle viel zu viel. Es schmeckt alles sehr gut und der Preis geht
i.O. (22 EUR für alles). Es läuft Spanien-Portugal. In der Pause
wechsle ich zu meiner "Bade-Bar". Hier wird der Zipuro kühl in einer
kleinen Flasche serviert (1dl für 2 EUR). Vor der Verlängerung gehe ich
in Hotel. Da schaue/schlafe ich noch den Rest des Spiels. Portugal
verliert im Penalty-Schiessen.
Do. 28.6.
Gegen 9h Frühstück. Richtiger Käse & gutes Brot, schlechter Kaffee,
aber mit liebe serviert. Nachher packen usw. Um 10.30h bin ich bereit.
Die "alte Dame" will 5 EUR für die beiden Telefongespräche. Wir einigen
uns auf 3 EUR. Immer noch Zuviel, weil die Hotels solche Gespräche
normalerweise nicht verrechnen. Ich suche die Burg. Find so etwas
ähnliches, ist aber nicht beeindruckend. Später weiss ich wieso, ich
war am falschen Ort! Ich fahre weiter Richtung Methoni. Von da Richtung
Koroni. Die Abzweigung für die kürzere Strecke verpasse ich. So fahre
ich über Vasilitis ein paar Kilometer weiter als geplant. In Petaldi
halte ich beim Hafen Tomatensalat & Bier. Die Strecke war bis
jetzt interessant. Jetzt wird es flach. Nach Kalamata geht es wieder in
die Berge. Erst bei Kardamili kommt man wieder ans Meer. Im Hotel
Anniska bleibe ich. Mein Studio geht leider nicht aufs Meer, ist aber
sonst gut. Mit eigener Küche. Das Internet funktioniert im Zimmer nicht
wie versprochen. Die Küste ist hier rau. Beim Hotel ist der Strand
felsig. Es braut sich etwas zusammen. Es stürmt und die Wellen sind
hoch. Die Berge hinter dem Ort sind bis zu 2400m hoch und sind voll in
den Wolken. Ich erkunde den Ort. Beim "Dorfplatz" genehmige ich mir ein
Bier. Um17h bin ich zurück. Man weiss nie wann es zu regnen beginnt. Um
19h kommt er dann ziemlich heftig. Ich setze mich auf die Veranda. Bei
einem Glas Weisswein warte ich auf den Sonnenuntergang. Im letzten
Moment sieht man die Sonne noch, bevor sie untergeht. Nachtessen im "O
Perivoulis" vom LP empfohlen. Es ist nur noch eine Familie da. Das
Essen ist gut. Schweinefleisch an Zitronen-Sauce & Randen Salat. Im
TV läuft Italien-Deutschland. Die 1.Halbzeit schaue ich im Restaurant.
Die 2. Im Hotel. Der Zipuro den mir der Besitzer bringt hat Anis drin.
Nicht gut. Dafür gewinnt Italien den Match. Nachher rufe ich noch
Stefan und Bea an. Der Besitzer will seine Ruhe haben, darum zügle ich
von der Veranda zum Eingang. Im Zimmer Mücken-Invasion trotz
Mückenstecker.
Fr. 29.6.
Um 8h erwache ich. Ich beschliesse zu bleiben. Da ich eine Küche habe,
gehe ich einkaufen fürs Frühstück. Endlich wieder einmal richtigen
Kaffee und ein weichgekochtes Ei. Dafür muss ich nachher abwaschen. Um
11h gehe ich schwimmen und lege mich nachher noch an den Schatten. Doch
die Arbeit ruft. Ich sortiere die Bilder für meine Internet-Seite aus
und bereite ich die Seite vor. Am Schluss in die Bar um die Seite hoch
zu laden und die Emails verschicken. Bis alles fertig ist, ohne
richtigen Kommentar und Tagebuch ist es 18h 6 Stunden. Auf dem Balkon
ein Bier & Salami-Brot. Während dem Arbeiten habe ich die
Klima-Anlage auf 25C° gestellt. Um 19.30h zum Apero auf die Veranda. Da
werde ich quasi erwartet von einer Schweizerin aus Witikon. Sie kommt
schon seit vielen Jahren hierher (22x). Vor lauter Berichten verpassen
wir den Sonnenuntergang. Sie gibt mir noch einen guten Tipp fürs
Nachtessen. Da gehe ich dann auch hin. Es liegt oberhalb des Hafens,
mit schöner Aussicht. Heute ist Grill-Abend mit Live-Musik. Das Essen
ist normal, die Musik ist speziell. Das Duo spielt offenbar alles
Lieder die hier bekannt sind. Viele Gäste singen und klatschen mit,
manchmal tanzen sie sogar. Zum Abschluss des schönen Abends noch 2
Zipuro, diesmal wieder die guten. Der Kellner gratuliert mir per
Handschlag, weil ich den Schnaps pur bestelle. Ich habe mir noch einen
2 Mückenstecker gekauft. Trotzdem wieder Mücken im Zimmer, da ich ohne
Klima-Anlage bei offenem Fenster schlafe.
Sa. 30.6.
Nach 8h aufstehen, Brot & Käse & Joghurt einkaufen. Frühstück
auf dem Balkon. Gegen 10.30h gehe ich zum Schwimmen. Nach 2h zurück ins
Zimmer. Starte mein Notebook und beginne mein Tagebuch zu
abzuschreiben. Um 17.30h schnapp ich mir ein Bier und gehe für 1h an
den Strand. Nachher nochmals 1h Tagebuch. Um 19.30h der traditionelle
Weisswein auf der Veranda bis zum Sonnenuntergang. Nachher Email
checken. "Brühwi" hat geschrieben und findet ich könne ihm als Vorbild
dienen. Nach 21h gehe ich zum Nachtessen. Wieder wie gestern. Heute hat
es viel weniger Leute und keine Musik. Zur Vorspeise bestelle ich
Patato-Onion Pancake. Bekomme perfekte "Rösti-Tätschli"! Nachher
Schweinefleisch an Weinsauce & Pommes. Das 1.Stück ist trocken, der
Rest ist gut. Noch ein Zipuro dann zurück ins Bett.