Tagebuch

Stand: 28.04.2015 Hauptseite / Home
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So 15.03.2015
Um 7h geht Maria mit Efraim zur Kirche. Nachher fahren wir zusammen mit Mutia und Lewy zum Pasar Petisah zum Frühstück. Zurück fertig packen. Vor 12h fahren wir endlich los. Wir fahren Richtung Brastagi. Heute ist der Verkehr ziemlich flüssig. Nach 1¾h sind wir vor Brastagi. Wir nehmen eine Umfahrung. Da hat es kein Verkehr. Vor  Saribudolok kann ich mal 90km/h fahren. Prompt löst sich das Abdeckblech zur Motorrad-Garage mit Getöse. Wir halten an zur Reparatur und um etwas zu essen. Das Essen braucht viel länger als die Reparatur. Wir fahren hungrig weiter. In Tigaras sind wir um 16.20h. Die nächste Fähre ist erst um 18h. Genügend Zeit um etwas zu Essen und Trinken. Es ist ziemlich teuer mit der Fähre von hier nach Simanindo (180'000 IDR). Um 18.30h sind wir da. Die 20km bis Tuk Tuk schaffen wir in 40 Minuten. Im Bagus Bay bekommen wir das gewünschte Zimmer Nr.2 für 200'000 IDR. Wir sind müde und bleiben darum dort. Das Essen ist gut. Um 23h sind wir im Bett. Es ist angenehm kühl hier oben auf knapp 1000 müM.
(160km, 7½h unterwegs)
 
Mo 16.03.2015
Wir schlafen bis 7h. Geniessen die Ruhe und die Morgenstimmung am See. Gegen 8h Frühstück mit Gemüse-Omelette, Brot und gutem Kaffee mit Milch. Ich lade mein Motorrad ab, dann fahren wir los. Im Cafe2go treffen wir Lamtiar und Andreas mit seiner Freundin. Ich kenne ihn von meinem ersten Aufenthalt in Tuk Tuk. Sie werden im November in der Schweiz heiraten. Wir reden ziemlich lange, vor allem Maria mit Lamtiar. Maria hat schon wieder Hunger. Wir fahren zu einem neuen Restaurant an der Hauptstrasse. Babi Pangan ist hier die Spezialität. Zurück im Bagus Bay gehe ich mit Efraim schwimmen im See. Meine wasserdichte Olympus-Kamera läuft voll Wasser. Das merke ich aber erst als ich die SD-Card wechseln will. Ich entferne sofort die Batterie. Lasse sie nun für einige Tage geöffnet, damit sie trocknen kann, dann sehen wir weiter. Zum Nachtessen gehen wir ins Horas-Restaurant. Bratkartoffeln und Frikadellen, sehr gut, aber viel zu viel. Um 22h sind wir im Bett.
 
Di 17.03.2015
Wir erwachen erst um 8h. Packen und Motorrad verladen. Nachher Frühstück wie gestern. Nach 9h fahren wir los nach Tomok, um sicher einen Platz auf der Fähre zu bekommen. Die kostet jetzt auch mehr (110'000 IDR), aber nicht so viel wie die von Tigaras nach Simanindo. Mit 20 Minuten Verspätung fahren wir los. Um 12.30h halten wir in Balige zum Mittagessen. Dann weiter bis Tarutung. Um 15h sind wir im Hotel Hineni (400'000 IDR). Maria will noch Verwandte in der Nähe besuchen. Es beginnt zu regnen, wir warten. Nach dem Besuch Apero wieder bei strömendem Regen. Wir haben eine Badewanne und warmes Wasser, das nützen wir natürlich aus. Nachtessen in einem nahen Warung (Restaurant). Die Mie Goreng sind gut, auf das warme Bier verzichte ich. Um 21h sind wir bereits im Bett.
(112km, 5½h unterwegs)
 
Mi 18.03.2015
Aufstehen, packen, dann Frühstück. Vor dem Losfahren noch Scheibenwaschen. Nach 9h fahren wir los. Die Strasse ist nun meist schlecht bis sehr schlecht. Da ist in den letzten 20 Monaten seit ich die Strecke zum letzten Mal gefahren bin nicht viel passiert. In Maria's Heimatdorf Onah Hasang, machen wir einen kurzen Stopp. Sie verteilt Trockenfisch und Geld, das sei hier so üblich. Eigentlich war geplant hier zu übernachten, aber Maria's Mutter war so verärgert über den Geiz ihrer Verwandten, dass sie Maria anwies nicht dort zu schlafen. Weiter geht es durch viele Reisfelder immer Bergauf und –ab. Selbst die bei meiner ersten Fahrt nach Padang ganz neue Strasse ist an einzelnen Stellen fast unbefahrbar. In Sipirok machen wir um 12h eine Pause. Es gibt aber kein Essen, nur zu trinken. Aber die Aussicht ist gut. Ab jetzt wird die Strasse wieder besser. Ich halte Ausschau nach einem Restaurant, halte aber nicht an, weil beide schlafen. 14 km nach Padang Sidempuan machen wir um 13.30h dann Mittagspause. Nach ½h fahren wir weiter. Um 15.30h erreichen wir Panyabungan. Dort übernachten wir wieder im Hotel Paya Loting  (350'000 IDR). Das Hotel ist noch ein bisschen mehr abgewohnt als die letzten beiden Male. Unterhalt kennen sie hier offenbar nicht. Apero auf dem Dach mit schöner Aussicht. Zum Nachtessen fahren wir per Becak in die "Stadt". Meine Sate Kambing Kacang (Fleisch-Spiesschen mit Ziegenfleisch mit Erdnuss-Sauce) ist gut. Der Becak-Fahrer wartet und bringt uns wieder zurück (30'000 IDR). Im Fernseher schaue ich mit Efraim noch "Johnny English". Die spinnen hier mit der Werbung. Gegen Schluss gibt es während 1h alle 5 Minuten einen Werbeunterbruch von 5 Minuten!
(178km, 6¼h unterwegs)
 
Do 19.03.2015
Diesmal klappt es im Hotel mit dem Frühstück, nicht wie die letzten Male als ich hier war. Maria kauft auswärts Morgenessen ein, das schmeckt ihr aber nicht. Um 9.30h fahren wir los. In Laru Baringin halten wir nach ¾h in einem einfachen Restaurant am Fluss an, damit Maria doch noch Frühstück bekommt. Eine Stunde später halten wir an um Palmzucker zu kaufen, der hier direkt an der Strasse hergestellt wird. Um 13.15h in Lubuk Sikaping Mittagessen. In Tabungan Pensiunan will Maria Steine anschauen. Den Äquator überqueren wir bei strömendem Regen. Das bleibt so die nächsten 1½h bis Bukittinggi. Mal mehr Mal weniger. Um 16.30h sind wir im Hotel Karishma (440'000 IDR). Da bin ich mit Maria & Efraim auch schon gewesen. Wir richten uns ein. Ich rufe Stefan an. Die Dokumente sind immer noch nicht in Medan angekommen. Zum Nachtessen fahren wir per Angkot zum Bedudal Café. Der Fahrer gibt uns seine Nummer. Für die Rückfahrt rufen wir ihn an. Nach 5 Minuten steht er mit seinem Minibus da und bringt uns ins Hotel.
(214km, 7h unterwegs)
 
Fr 20.03.2015
Nach dem Frühstück fahren wir mit einem Angkot (Minibus) ins Zentrum. Efraim wünscht sich mit einer Pferde-Kutsche zu fahren. Wir erwischen eine ziemlich schlechte Version. Für ½ h verlangt er 75'000 IDR. Anstatt in der Innenstadt fährt er in ein Aussenquartier. Nicht besonderes. Zurück im Hotel fertig packen. Um 10.45h fahren wir los. Nach ¾h werden wir in Padang Panjang von einem Polizisten angehalten. Im Zentrum gilt offenbar eine Lastwagen-Fahrverbot. Dafür gibt es allerdings keine Tafel, nur ein Umleithinweis mit Text. Den hat selbst Maria nicht richtig interpretiert. Es wird wie hier üblich viel geredet. Nach 20 Minuten können wir weiter fahren, durchs Zentrum mit dem Segen der Polizei! Es hat immer mehr Verkehr je näher wir Padang kommen. Dort halten wir nur zum Tanken, dann fahren wir weiter zum Pantai Bungus. Im Cavery Beach Hotel bekommen wir den gewünschten Bungalow direkt am kleinen Strand. Hier war ich vor fast 2 Jahren mit Stefan und Andrea. Zum Mittagessen gehen wir ins Losmen Carlos. Das Essen ist nicht schlecht aber ziemlich teuer. Er zieht die Gäste immer noch mit dem gleichen Trick über den Tisch. An der Bar hängt ein Zettel und nur dort. Da steht dass 10% Taxe zu den Preisen addiert werden. Auch verrechnet er sich immer zu seinen Gunsten, auch in unserem Fall. Aber das habe ich ja schon vorher gewusst. Nachher geniessen wir unsere Terrasse 5m vom Meer entfernt. Ich gehe mit Efraim schwimmen. Organisiere noch eine Bootstour für Morgen zur Pulau Pagang (700'000 IDR). Nach dem Apero mit Sonnenuntergang hinter den Wolken, gehen wir zum Nachtessen. Die meisten Restaurants sind zu oder haben nur eine sehr beschränkte Auswahl. Wir landen wieder bei Carlos. Da gibt es wenigstens kaltes Bier. Um 22h sind wir im Bett.
(111km, 3½h unterwegs)
 
Sa 21.03.2015
Um 7h stehen wir auf und gehen nebenan zum Frühstück. Packen die Sachen für die Bootstour. Um 9.30h geht es los mit etwa 15 Leuten an Bord. Nach ½h sind wir auf der Pulau Pasumpahan. Eine kleine Insel mit Palmen, weissem Strand und blauem Wasser. Wie im Bilderbuch. Es hat hier auch Korallen und viele Fische. Ich gehe mit Efraim schnorcheln. Am Anfang ist er skeptisch aber später geniesst er es sehr. Er bleibt über 1h im Wasser am Schluss schwimmt er sogar ohne "Flügeli". Auch Maria wagt sich ins Wasser. Das Mittagessen ist nicht speziell gut. Um 13h fahren wir zur Pulau Pagang. Da hat es noch viel mehr Leute als auf Pasumpahan, darum sind wir zuerst dorthin gefahren. Die Leute stehen hier auf den Korallen herum um Fotos zu machen. Die könnten nicht schwimmen und wollten eben auch Fotos machen meint ein Bootsführer. Efraim bringt man wieder kaum aus dem Wasser. Um 16.30h fahren wir zurück. Nach 1h sind wir da. Duschen, Entsanden und Apero, diesmal mit Sonnenuntergang im Meer. Nach 19h gehen wir zum Nachtessen. Das Bule Café hat nur Fertig-Nudeln und zu Carlos wollen wir nicht. So gehe ich zurück und lade das Motorrad ab. Damit fahren wir Richtung Padang. Wir finden das vom Hotelier empfohlene Restaurant. Das Essen ist gut. Rendang kommt ursprünglich von hier. Auf dem Heimweg kaufen wir ein kaltes Bier. Ich geniesse es auf der Terrasse. Efraim und Maria schlafen vor dem lauten Fernseher ein.
 
So 22.03.2015
Mit dem Motorrad fahren wir zum Frühstück. Zurück im Bungalow, Büro, Packen und Motorrad wieder verladen. Gegen 14.30h fahren wir los. Bis zum Flughafen brauchen wir 1½h. Um 16h sind wir da. Ich parkiere den Lastwagen wieder am gleichen Ort wie letztes Mal. Ein riesen Hallo, weil sie mich wiedererkennen. Einchecken, dann etwas Essen. Es kostet ein Vermögung (133'000 IDR) für 2 x Essen und 3 x Trinken. Pünktlich um 18.15h fliegen wir Richtung Medan. Um 19.30 sind wir da. Mit einem illegalen Taxi fahren wir zur Jalan Semarang (120'000 IDR). Dorthin kommen auch Miando und Lewy. Nach dem Essen fahren wir mit ihnen nach Hause. Ich telefoniere noch mit Muetti und Küde.
(45km, 1½h unterwegs)
 
Mo 23.03.2015
Nach 7h bringen wir Efraim mit dem Auto zur Schule. Nachher zum Pasar Petisah zum Frühstück. Ich stelle meine Internetseite fertig. Dazwischen geht es zur Bank um 6'000'000 IDR an Christine, Maria's Schwägerin in Jakarta zu Überweisen. Ihr Haushaltsgeld reduziert sich dadurch in den nächsten 3 Monaten um 2'000'000 IDR. Maria riecht das grosse Geschäft im Verkauf von Bettwäsche. Sie bestellt 10 Sätze bei einem Grossisten in Jakarta. Sie wird sie gegen Ratenzahlung an Bekannte in Medan verkaufen. Wenn das nur gut kommt. Gegen 21h fahren wir mit dem hauseigenen Schrott-Motorrad ins Prima Donna zum Nachtessen. Sie haben nur warmes Bier, ich verzichte. Zurück verbessere ich noch dies und das an meiner Internetseite und telefoniere mit Markus. Nach Mitternacht bin ich im Bett.
 
Di 24.03.2015
Wir bringen Efraim mit dem Auto zur Schule. Frühstück wie fast immer im Pasar Petisah. Dann Grosseinkauf, Gemüse, Fisch, Poulet… . Miando sollte eigentlich auf Geschäftsreise gehen, aber der Start wird vom Morgen auf den Abend verlegt. Um die Mittagszeit kommt bereits Maria's Bettwäsche, 120kg! Nachher ist sie damit beschäftigt die Ware zu verteilen. Ich plane in der Zwischenzeit meine weitere Reise. Suche Hotels auf der Strecke. Sieht ziemlich mager aus. Miando's Abreise wird auf morgen verschoben. Maria ist vom vielen Geschäften todmüde. Zum Nachtessen bleiben wir zu Hause.
 
Mi 25.03.2015
Miando's Abreise verläuft indonesisch, d.h. planlos. Er kommt mit uns zu Efraim's Schule. Dann will er aber zurück nach Hause. Kaum da fahren wir zu einem Treffpunkt. Da ist aber niemand. Wir trinken etwas und fahren dann weiter zum nächsten Treffpunkt. Da steigt er aus und wir fahren zum Frühstück. Und wenn sie ihn nicht abgeholt haben, dann steht er immer noch da. Wenn wir zurückkommen winkt Mama mit einem Couvert. Meine Dokumente sind endlich angekommen. Nach 24 Tagen! Ich probiere meine neue SuisseID aus. Funktioniert, nur das neue Programm zum Signieren von PDF-Dateien hat einige Macken. Bevor wir Efraim abholen geht ein heftiges Gewitter nieder. Bei der Schule hat es überhaupt nicht geregnet. Wir gehen eine gute Fleischsuppe essen, dann zurück nach Hause. Kurz vor Ostern räumen wir endlich den Christbaum ab. Nach dem Apero buche ich meinen Flug nach Padang für Montag 30.März. Zum Nachtessen gehen wir ins Kampung Keling.
 
Do 26.03.2015
Nachdem wir Efraim in der Schule abgeliefert haben fahren wir zum Frühstück in die Jalan Wazir zu den "Ladyboys". Da gibt es gutes Sapi Curry mit Mie kuning (Rinds Curry mit gelben Nudeln). Zurück zu Hause in Kutilang verschwindet Maria. Ich gehe mit ihrem Velo meine geflickten Hosen beim Schneider abholen (5000 IDR = 0.40 CHF) und kaufe dann noch neue Batterien für meine Minitaschenlampe im Necessaire. Es beginnt wieder zu regnen. Wir holen wir holen Efraim von der Schule ab und essen unterwegs etwas. Meine Roti Jala sind sehr gut. Maria's Freundin Srie kommt vorbei, später noch ein Helfer von Endang, dem Polizei-General. Er bringt den neuen Fahrzeugausweis für das Schrott-Motorrad vorbei, der alte ist unauffindbar. Vermutlich ein einem der vielen verknoteten Plastiksäcke. So wird hier aufgeräumt. Was soll ich damit? Weiss nicht, also in einen Plastiksack, diesen verknoten und irgendwo hinlegen, damit ist es aus dem Weg. Nur finden tut das niemand mehr. Nach langem Reden gehen die beiden endlich. Um 21.45h fahren wir ins Roland (Deutscher Biergarten). Frikadellen mit Kartoffelsalat und Brot ist hier mein Lieblingsgericht. Wir kommen mit einem Piloten aus Uruguay ins Gespräch. Der arbeitet hier für eine Regionale Fluggesellschaft. Auch Roland den Besitzer lerne ich kennen. Um Mitternacht schliesst das Lokal und wir fahren zurück.
 
Fr 27.03.2015
Wir bringen Efraim zur Schule, dann ins Kopi Tiam, so heisst unser Restaurant bei Pasar Petisah das wir fast jeden Tag besuchen. Das habe ich erst jetzt gelernt. Maria hat wieder viel zu tun und verschwindet immer wieder. Wir holen Efraim ab. Auf dem Heimweg gibt es wieder Roti Jala. Eine Freundin des Piloten aus Uruguay möchte sich massieren lassen. Wir bringen die Massage-Frau von Maria zu ihr nach Citra Garden. Sie wohnen gleich hinter Efraim's Schule. Zum Nachtessen gehen wir ins Restaurant beim Eingang. Gleich nebenan haben die Eltern eines indischen Schulkollegen ein Geschäft (Sport & Musik?). Efraim nach dem Essen bringe ich Efraim zu ihm. Das Essen ist teuer und nicht gut. Zum Glück kriegen wir Rabatt (20%) und ein gratis Bier. Noch ein Bier beim Piloten, dann nach Hause.
 
Sa 28.03.2015
Frühstück mit Maria, Lewy & Efraim nochmals in der Jalan Wazir. Ich telefoniere mit Stefan. Er ist heute aus Äthiopien zurückgekehrt. Er hat dort eine VOIP-Telefonanlage für die WHO installiert. Mama geht es nicht gut. Sie hat Durchfall und muss erbrechen. Am Nachmittag spitzt sich die Lage zu. Wir bringen sie ins Columbia- Asia Spital. Sie hat 39.5C° Fieber. Und das mit 85. Gegen 22h gehen wir ins Kampung Keling zum Nachtessen.
 
So 29.03.2015
Gegen 10h zum Frühstück ins Kopi Tiam. Noch die neusten Karten herunterladen usw. Gegen 15h fahren wir in Spital. Maria meint nur kurz. Um 18h fahren Maria & ich für etwa 1h und die Jalan Semarang zum Nachtessen. Ich verabschiede mich von Mama. Es wird 21h bis wir das Spital verlassen. Zu Hause telefoniere ich mit Muetti, Stefan und Markus. Zum letzten Mal über Fiberoptik-Internet. Das haben wir hier bereits seit Dezember! Maria spricht auch kurz mit Muetti, aber heute ist es besonders schwierig. Sie spricht nur angefangene Sätze, ich verstehe kaum was sie sagen will. Fertig packen, Musik hören, dann Schlafen. Mein für lange Zeit letzte Nacht in Medan.
 
Mo 30.03.2015
Ich packe meine Sachen. Dann bringen wir Efraim zur Schule. Der Abschied von ihm in der Schule macht mich traurig. Auch Maria hat Tränen in den Augen. Wir fahren wie meistens ins Kopi Tiam zum Frühstück. Natürlich Mie Pangsit für mich. Vermutlich das letzte Mal für lange Zeit. Wir fahren direkt zum Bahnhof. Mit dem Zug zum Flugplatz. Der Abschied fällt uns beiden schwer. Ich gehe zum Gate. Maria ruft mich mehrmals an um Adieu zu sagen und mir zuzuwinken. Sie verpasst fast den Zug. Sie ruft mich aus dem Zug an und weint. Zu Hause wird niemand sein, Mama im Spital und Miando ist wieder auf Geschäftsreise. Ich tröste sie so gut es geht. Mein Flug hat 40 Minuten Verspätung. Um 14h landen wir in Padang. Es vergeht eine Ewigkeit, bis das Gepäck kommt. Ich bin nun wieder gleich weit wie vor 607 Tagen, d.h. etwa 20 Monaten. Damals habe ich mein Auto hier abgestellt und bin nach Medan geflogen anstatt Kuala Lumpur um ein neues Visum zu organisieren. Diesmal startet mein Auto problemlos. Um 14.45h fahre ich los. Diesmal über den By Pass. Es beginnt zu regnen. Es hat viel Verkehr, vor allem Lastwagen. Nach 1½h bin ich da. Diesmal übernachte ich im Losmen Carlos. Mein Bungalow kostet 200'000 IDR. Es regnet immer wieder. Ich trinke ein Bier und telefoniere mit Maria. Sie hat mich schon während der Fahrt mehrmals angerufen. Sie ist immer noch sehr traurig. Sie erzählt mir, dass auch Efraim weint. Nachher Büro (GPS-Daten aufbereiten, Route für morgen planen usw.). Apero auf meiner kleinen Terrasse. Nachtessen bei Carlos, Mie Goreng mit Ei, Gemüse und Huhn. Eine junge Portugiesin und ein Angestellter setzen sich zu mir an den Tisch und wir reden über das Reisen und die Schweiz. Um 22h gehe ich zurück und telefoniere mit Maria, dann schlafen. Ich bin sehr Müde, habe letzte Nacht wenig geschlafen.
(45km, 1½h unterwegs)
 
Di 31.03.2015
Nach 7h stehe ich auf und packe. Nach 8h bestelle ich mein Frühstück, Nudel Suppe mit Ei und Gemüse. Bis es soweit ist reinige ich die Scheiben und repariere den Blinker vorne rechts. Diesmal schreibt die Chefin, nicht Carlo die Rechnung. Und siehe da, keine 10% Steuer! Nach dem Essen lade ich alles ein und fahre um 9.45h los. Ich beschliesse zurück nach Padang zu fahren um dort Geld aus dem Automaten abzuheben, damit es bis Bengkulu reicht. Es gibt unterwegs nur BRI-ATM's und die akzeptieren die Post- resp. Visa-Card nicht. Hin und zurück brauche ich 1 Stunde. Dann weiter Richtung Painan. Es geht in die Berge. Da es nahe beim Pantai Bungus eine Tankanlage mit Hafen hat, hat es viele Tanklastwagen unterwegs. Die fahren zwar meist zügig, können aber schlecht überholen. Die Strasse ist ziemlich gut und es hat nicht viel Verkehr. Nach 12h bin ich beim Hotel Anordio in Painan. Das Zimmer ist nicht schlecht (200'000 IDR), trotzdem suche ich noch weiter. Ich finde aber nur noch ein schlechteres Hotel, auch nicht am Meer. Ich fahre zurück und richte mich ein. Bei den Büro-Arbeiten gibt es ein Problem mit meinem USB-Stick und Schwupp sind 2h vergangen! Es regnet immer wieder, darum ist das nur halb so schlimm. Apero vor meinem Zimmer. Nachher zum Nachtessen in ein kleines Warung. Ein Angestellter des Hotels bringt mich mit dem Motorrad hin. Zurück gehe ich zu Fuss.
(87km, 2½h unterwegs)
 
Mi 01.04.2015
Aufstehen und packen. Pünktlich um 8h wird das Morgenessen gebracht, Nudelsuppe mit Ei und eine Tasse Tee. Um 9h fahre ich los. Die Strecke ist am Anfang abwechslungsreich. Hoch auf den Hügel bis fast 200müM, hinunter zum Meer. Oben Dschungel unten Reisfelder. Nach 2h erreiche ich bereits das 1.Etappenziel. Balai Salsa, nach 73km. Das Hotel sieht so schäbig aus, dass ich nicht einmal anhalte. Ich beschliesse zum Danau Kerinci auf 1000müM zu fahren. Um 12.15h mache ich eine Pause und esse etwas. Der Besitzer spricht sogar englisch. Nach ¾h fahre ich weiter. Es beginnt heftig zu regnen. An der Abzweigung halte ich an. Ich beschliesse bei diesem Wetter besser nicht auf 1000müM zu fahren und dann in den Wolken zu sitzen. Darum fahre ich weiter Richtung Bengkulu. Um 14.45h bin ich in Pandawa. Das hier angegebene Hotel finde ich nicht und der Ort ist auch nichts Besonderes. Ich fahre weiter bis Mukomuko. Das Hotel aus meiner Karte sieht schäbig aus, ich fahre gleich weiter. Etwa 100m weiter gibt es ein anderes Hotel. Das ist viel besser, aber zum Essen braucht man ein Auto. Ich suche weiter. 2km weiter finde ich das Hotel Madiyara. Das passt mir (300'000 IDR). Es liegt abseits der Hauptstrasse und hat sogar ein Bad mit warmem Wasser. Das funktioniert in meinem Zimmer allerdings nicht. Darum muss ich nach dem Apero in ein anderes Zimmer zum Baden gehen. Maria hat wieder Probleme mit ihren Geschwistern. Mama kann heute nach Hause. Das Spital kostet 14'000'000 IDR (1000 CHF) und sie hat keine Versicherung. Ihre Geschwister meinen nun sie hätte ihre Mutter nicht in dieses teure Spital bringen sollen und wollen sich um ihre Pflicht drücken. Dabei hat der eine Bruder sie gebeten Mama in dieses Spital zu bringen. Zum Nachtessen gehe ich in ein Warung an der Hauptstrasse. Ifumi Goreng Spesial, schmeckt gut, ziemlich scharf. Nach 21h bin ich zurück. Nochmals Büro, dann schlafen.
(204km, 6¾h unterwegs)
 
Do 02.04.2015
Das Frühstück-Buffet ist gut, nur Milch haben sie keine. Um 9h fahre ich los. Zuerst geht es etwa 20km dem Meer entlang und zwar sehr nahe. Manchmal ist nur ein Damm zwischen Meer und Strasse. Dann geht es landeinwärts. Die Strasse ist nun sehr schmal. Mit einem PW kann man kreuzen, sonst muss man nahe an den Rand oder bei einem grossen Lastwagen sogar von der Strasse. Überholen kaum möglich. Nach einem Überholen bin ich oder beide nicht nahe genug am Rand. Prompt kostet es mich einen Aussenspiegel. Ich bin der Ansicht ich habe die Ladebrücke gestreift und fahre fluchend ein Stück weiter um einen geeigneten Platz zum Ersetzen des Spiegels zu finden. Ich werde aber vorher gestoppt. Ein Mann kommt per Motorrad und behauptet ich hätte seinen Aussenspiegel zerbrochen. Ich wende und folge ihm. Irgendwo ist er dann verschwunden. Nach 6km halte ich an und ersetze meinen Spiegel. Ich habe in Medan für Nachschub aus der Schweiz gesorgt. Auf dem Weg zurück kommt mir der Mann mit einem andern Lastwagen entgegen. Ich halte an und wir einigen uns auf 250'000 IDR (20 CHF) für seinen Spiegel. Vermutlich viel zu viel, aber so ist die Sache erledigt. Er ist auf jeden Fall zufrieden. Das ganze hin- und herfahren dauert 40 Minuten. Die Strasse bleibt schmal resp. sie wird auf einer Länge von 40km! verbreitert und ist darum meist in einem sehr schlechten Zustand. Während mehr als 1½h geht es bergauf, bergab, links und rechts wie auf einen Achterbahn. Zum Glück hat es wenig Verkehr. In Ipuh tanke ich und suche einen Platz zum Mittagessen. Um 12.30h ist es soweit. Ich find einen kleinen Warung direkt am Strand. Nach ¾h fahre ich weiter. Die Strasse folgt mehr oder weniger der Küste. Fast immer durch Palmöl-Plantagen. Um 14h bin ich am ursprünglich geplanten Etappenziel, Putri Hijau, ein kleiner Ort. Für das kleine Zimmer ohne Fenster wollen sie 450'000 IDR. Ich lehne dankend ab. Die Strasse folgt nun fast immer der Küste. Ich nehme an, da werde ich schon ein Hotel finden. Ein Trugschluss. Es hat kaum Ortschaften und schon gar keine Hotels. Nach 1h ein kurzer Foto-Stopp in der Nähe von Kentaun. Es sieht imposant aus, hohe Wellen krachen an die Felsen, es spritzt einige Meter hoch. Es beginnt nun zu regnen, zum Teil heftig. Die Strasse ist sehr schlecht, schon fast indisch. Unterwegs überschlägt sich ein entgegen kommender Lieferungswagen und landet im Strassengraben, keine 10m vor mir. Wie es passiert ist konnte ich nicht sehen weil ein Auto vor mir die Sicht verdeckte. Es gab auf jeden Fall keinen Zusammenstoss. Er hat sich über die Front überschlagen, nicht quer! Da genügend Leute anwesend sind, fahre ich weiter. Um 17h halte ich in Kerkap, kurz vor Bengkulu um einen Tee zu trinken und meinen Lonely  Planet Reiseführer zu konsultieren. Ich entscheide mich für das Splash Hotel. Nach ½h fahre ich weiter. Es regnet in Strömen. Nach einer Nachfrage finde ich das Hotel Splash (499'000 IDR = 40 CHF). Es passt mir, ich bleibe. Es ist 18.15h, Zeit für den Apero. Ich bin ziemlich müde. Zum Nachtessen gehe ich gegenüber ins "Kwetiau Sapi Jambi". Das ist auch der Name der Spezialität dieses Restaurants die ich bestelle. Schmeckt sehr gut. Sie organisieren mir sogar ein Bier, warm zwar aber mit Eis. Zwei junge Männer aus Jakarta sitzen an meinem Tisch, sie können englisch. Wir reden bis gegen 22h. Dann zurück ins Hotel, noch mit Maria telefonieren, dann schlafen.
(275km, 9¼h unterwegs)
 
Fr 03.04.2015 (Karfreitag)
Heute schlafe ich aus. Das Frühstück-Buffet ist gut. Nachher Büro usw. Um 14.15h will ich die Stadt erkunden. Vor dem Hotel stelle ich fest, dass mein linker Vorderreifen ziemlich platt ist. Ich frage im Hotel nach einem "Tempelban", da werden Reifen repariert. Ein Angestellter kommt mit. Nach ¾h und 20'000 IDR (1.60 CHF) ist der Reifen repariert und ich bin zurück im Hotel. Nun geht es zu Fuss Richtung Meer. Vorbei am Wohnsitz des Gouverneurs und dem Tsunami-Warn-Turm zum Fort Marlborough. Das ist eine alte englische Festung unten am Meer. Der Eintritt kostet 10'000 IDR, ziemlich viel für Indonesien. Aber die Einheimischen müssen auch bezahlen. Drinnen bin ich wieder einmal die Attraktion. Viele Junge wollen ein Foto mit mir. Das Fort selbst ist nichts Besonderes. Dann gehe ich weiter zum Strand. Am Anfang hat es viele Fischer die hier vor allem getrocknete Fische verkaufen. Später hat es viele kleine Warungs. In einem setze ich mich und trinke einen "Teh es". Nachher weiter dem Strand entlang. Nun hat es sogar Sonnenschirme, aber niemand ist am Baden. Es hat hohe Wellen und es weht ein kräftiger Wind. Zurück durch Wohnquartiere. Überall tönt es "Hello Mister" und "Foto". Gegen 18h bin ich zurück (6.1km). Maria ruft an und heult. Mario ihre Cousin war mit Mama im Spital und hat letzte Nacht bei ihnen zu Hause übernachtet. Maria, Miando, Lewy und Efraim sind zur Kirche gegangen. Wenn sie zurückkommen ist Mario weg und mit ihm das Samsung-Tablet und 5'000'000 IDR die Mama für Maria in ihrer Bibel aufbewahrt hat auch. Das ist alles Geld das ich Maria da gelassen habe. Nun steht sie da ohne eine Rupie. Eine schöne Verwandtschaft! Endang die Hausangestellte leiht ihr Geld. Über Ostern sind die Banken geschlossen. Ich verspreche am Montag Geld zu überweisen, damit sie ihre Schulden bei Endang begleichen kann. Nach dem Apero gehe ich wieder ins "Kwetiau Sapi Jambi". Ich begrüsse das Paar aus meinem Hotel auf Englisch und sie antworten auf Schweizerdeutsch. Sie kommen aus Zürich und sind seit einem Monat unterwegs. Geplant ist ein ganzes Jahr zu Reisen. Ich setze mich zu ihnen und wir reden bis das Restaurant um 23h schliesst.
 
Sa 04.04.2015
Beim Frühstück treffe ich Manuel & Judith, das Paar aus Zürich. Nachher Büro. Nach 14h mache ich mich auf den Weg zum Strand. Diesmal nehme ich eine Abkürzung. Es gibt da ein kleines Wäldchen am Strand mit Tischen und Sonnenschirmen. Da trinke ich etwas und geniesse das Nichtstun. Nach 1h sehe ich Manuel nicht weit von mir zum Meer gehen. Wir sind keine 20m voneinander entfernt und haben uns nicht gesehen. Wir sitzen zusammen. Später beschliessen wir zu einem anderen Strand zu gehen, der etwa 2.5km entfernt ist. Um 17.30h sind wir am Pantai Panjang, Da ist viel mehr los als am vorherigen Strand. Pferdekutschen, Glace Verkäufer usw. Wir trinken etwas und geniessen den Sonnenuntergang. Für den Rückweg fragen wir jemanden ob er uns in die Stadt mitnehmen kann. Er fährt uns mit seinem Pickup bis vors Hotel. Das angebotene Geld will er nicht. Duschen und dann zum Nachtessen wieder ins gleiche Restaurant wie gestern. Diesmal gibt es kein Bier. Sie haben zu wenig Personal um jemanden zum Einkaufen zu schicken. Meine Hot Plate Sapi ist sehr gut. Um 22h sind wir zurück im Hotel und verabschieden uns. Sie werden morgen nach Jakarta fliegen.
 
So 05.04.2015
Nach Frühstück und Scheiben Waschen fahre ich etwa um 9.30h. Die Strasse ist gut und es hat wenig Verkehr. Ich komme zügig voran. Die Strasse führt durchs Hinterland, nicht der Küste entlang. Erst kurz vor Manna kommt man zur Küste. Ich halte immer Ausschau nach Hotels oder ähnlichem. Aber das gibt es hier kaum. In Manna fahre ich durch den Ort. Das eine Hotel aus GoogleEarth finde, das andere nicht. Dafür finde ich das Hotel Rhona Vika. Das ist ein kleines Hotel. Ich werde von der ganzen Familie empfangen. Sie müssen zuerst einige Autos umparkieren, damit ich auf den Parkplatz fahren kann. Es ist 14h. Nachher sitzen sie alle auf meiner Veranda und fragen mich aus. Nur die Tochter kann englisch. Ich trinke Eistee und mache erledige den täglichen Büro-Kram (GPS-Daten aufbereiten, Tagebuch usw.) Dann telefoniere ich mit Muetti. Apero auf meiner Veranda ohne Sicht auf den Sonnenuntergang. Zum Nachtessen gehe ich in ein Restaurant nicht weit weg. Rendang Padang schmeckt gut, ich nehme an es ist Leber. Auf dem Rückweg fotografiere ich noch die Tretfahrzeuge die hier grosse Mode sind. Sie sind mit LED's beleuchtet. In Bengkulu sehen sie aus wie Schwäne. Hier gibt es die auch aber die interessanteren haben die Konturen von VW-Käfer und anderen Oldtimern. Sieht cool aus. Um 21h bin ich bereits im Bett, höre Musik und telefoniere noch mit Maria.
(141km, 3½h unterwegs)
 
Mo 06.04.2015
Nach dem Frühstück reinige ich die Scheiben unter dem kritischen Blick des Besitzers. Er bestaunt meinen Schwamm und den Gummischaber zum Scheibenreinigen. Das kennt man hier nicht. Um fahre ich um 8.15h los. Erst unterwegs merke ich, dass ich mein Tagebuch nicht nachgeführt habe. Darum bin ich so früh dran. Nach 1¼h halte ich kurz am Pantai Hili. Bereits um 10.15h bin ich am ersten Etappenort. Nicht sehr anmachend. Ich fahre weiter bis Krui, da die Strasse ja gut ist und fast kein Verkehr herrscht. Die Strasse geht lange die Küste entlang mit zum Teil wunderbarer Aussicht. Kurz bevor sie landeinwärts geht stoppt mich ein alter Mann. Er muss zum Augenarzt ich nehme ihn mit. Er ist ein guter Beifahrer. Er warnt mich immer bevor es steil aufwärts geht. Es geht sehr steil bergauf, auf 475müM in nur 11km. Bis zu 20% Steigung. Nach ½h sind wir wieder zurück an der Küste. Da steigt er aus und bedankt sich. Es geht weiter mit der schönen Aussicht. Ich lege einen Foto-Stopp ein. Aber bald ist fertig mit Aussicht. Die Strasse wird so schlecht, dass volle Konzentration angesagt ist. Einmal schlage ich sogar auf, im Schritt-Tempo wohl verstanden. Zwischendurch hat es wieder ganz gute Abschnitte, aber nur für kurze Zeit. Ich habe keine Ahnung nach was für Kriterien die hier die Strassen erneuern (15km = 38min = 23km/h). Endlich wird die Strasse besser, dafür stoppt mich jetzt die Polizei. Nach Minuten kann ich weiter fahren. Um 13.30h bin ich in Krui. Da muss ich nach dem Weg zu Amy's Place fragen. Das geht eine Weile. Ich müsste dringend aufs WC. Endlich weis ich den Weg und fahre los. Muss aber vorher nochmals anhalten von Wegen Toilette! Um 14h bin ich da. Ein schöner Platz. Amy hat nur 3 Räume zum Vermieten, verteilt in 2 Bungalows. 2 sind besetzt. Sie räumt den letzten, den sie als Abstellkammer missbrauchen auf und lässt ihn reinigen. Es kostet 600'000 IDR für Vollpension. Ziemlich teuer, aber schön. Zum Mittagessen eine Nudelsuppe und ein Bier. Für 1h geht ein starker Regen nieder. Ich warte mit dem einziehen bis er auf hört. Dann Büro. Die andern gehen zum Surfen mit dem Auto. Amy geht mit. Apero am Strand mit Sonnenuntergang im Meer. Ich kann nicht lange bleiben, weil die Flut kommt und der schmale Strand dann unter Wasser steht. Zum Nachtessen sind alle zurück. Es gibt Fisch mit rotem Reis und Gemüse. Nachher sitzen wir zusammen und reden. Die Jungs sind vom Surfen müde und gehen früh ins Bett. Ich rede noch etwas mit Amy und gehe dann auch. Mit Maria telefonieren, Musik hören, dann auch schlafen.
(193km, 6h unterwegs)
 
Di 07.04.2015
Frühstück um 8h. Nudelsuppe und Kaffee mit richtiger Milch! Ich lade mein Motorrad ab. Versuche einem Fehler auf meinem Notebook auf die Spur zu kommen. Erfolglos. Zum Mittagessen kommen die andern zurück. Sie sind um 6.00h !!! zum Surfen gefahren. Am Nachmittag fahre ich mit dem Motorrad in den Ort. Dem Strand entlang hat es einige Losmen und Hotels. Alle auf Surfer ausgerichtet. Ich fahre bis zum Fischerhafen, dann zur Hauptstrasse. Kaufe Crackers und fahre dann auf der Hauptstrasse in der Hoffnung eine Abzweigung zu finden die mich zurück zu Amy bringt. Die Strasse ist eine Katastrophe. Staubig mit vielen Lastwagen die man wegen der schlechten Strasse nicht überholen kann. Zum Glück finde ich die Abzweigung und muss nicht den gleichen Weg zurück. Da ist es wesentlich angenehmer. Unterwegs sind sie am Reis dreschen. Die andern kommen mir entgegen, sie sind wieder unterwegs mit dem Auto zum Surfen. Ich biege irgendwo links ab und lande an einem Strand. Ein junges Paar auf Motorrädern führt mich zum richtigen Weg. Kaum bin ich zurück, beginnt es zu regnen. Apero auf meiner Terrasse. Zum Nachtessen gibt es Poulet vom Grill, Kartoffelstock und Bohnen mit Rüebli. Wir sitzen noch eine Weile zusammen. Dann zurück. Wie üblich Telefon mit Maria, Musik, dann schlafen.
(17km mit dem Motorrad)
 
Mi 08.04.2015
Frühstück wie üblich. Route für morgen planen. Um 10h beginnt es zu regnen. Nach 13h kommen die Surfer zurück. Gleichzeitig zieht ein Sturm auf und es regnet gewaltig. Wir verschieben das Mittagessen in eines der Bungalows. Der übliche Essplatz hat nur 2 Wände und der Sturm kommt genau aus der andern Richtung. In einer schwächeren Regenphase verlade ich mein Motorrad. Die andern spielen Karten und reden ununterbrochen über surfen. Apero mit Nüssli wieder am normalen Essplatz. Bis zum Nachtessen höre ich "World Music Special" ab Konserve. Zum Nachtessen gibt es Fisch und Kartoffeln mit Bohnen. Gegen 21h gehen alle schlafen. Sie werden morgen wieder um 06.30h starten! Ich höre noch etwas Musik, telefoniere kurz mit Maria, dann schlafe auch ich. Es ist schon fast kalt nach dem Regen.
 
Do 09.04.2015
Nach dem Frühstück packe ich fertig. Das Auto habe ich schon vorher umparkiert, da ich nicht sicher war ob ich aus der Wiese herausfahren kann nach dem vielen Regen. Gegen 9.30h fahre ich los. Auf der Hauptstrasse ist es wie schon vorher gesehen für die nächsten 10km Schritttempo angesagt. Bei uns nennt man das Bachbett, nicht Strasse. Aber dann wird es gut bis sehr gut. Es geht der Küste entlang auf einer meist guten Strasse. Verkehr hat es fast keinen. Nach etwas 50km geht es weg von der Küste und nach 90km geht es ab in die Berge. Die Strasse wird nun wieder wie üblich hier. Mal gut, mal schlecht. Es geht hoch bis fast 700 müM. Dann wieder bis ans Meer. In Kota Agung finde ich die beiden Hotels. Das erste ist geschlossen, das zweite passt mir nicht. Ich fahre weiter. Nach 16km das nächste geschlossene Hotel. Es geht wieder hoch bis 650 müM. Da oben liegt Gisting auf 540 müM, am Fusse des Gunung Tanggamus 2104müM. Das Hotel Gisting passt mir (150'000 IDR = 12 CHF). Das Zimmer ist klein, es gibt sogar warmes Wasser. Es ist inzwischen 14h. Kaum bin ich da beginnt es zu regnen. Später gehe ich gegenüber eine Bakso (Knödelsuppe) essen. Route für morgen planen und Apero auf der Dachterrasse. Für das Nachtessen frage ich nach Mie Goreng. Im Hotel schicken sie mich nach links, aber da ist nichts. Zurück und in die Strasse gegenüber dem Hotel. Auch nichts, aber sie erklären mir den Weg. Der ist rechts vom Hotel. Da gibt es tatsächlich ein Restaurant mit Mie Goreng. Nach einer Weile setzt sich ein Indonesier zu mir. Wir reden vor allem über die Schweiz. Er will viel wissen. Preise, Schulsystem….Gegen 22h bin ich zurück.
(168km, 4½h unterwegs)
 
Fr 10.04.2015
Punkt 06.00h klopft es. Mein Frühstück wir serviert. Tee, 2 Donats und ein Kokos-Gebäck. Um 8.30h fahre ich los. Nach 1¼h werde ich in Gading Rejo von der Polizei gestoppt. Proforma kontrollieren sie meine Papiere. Aber eigentlich kassieren sie 2000 IDR = 0.15 CHF Gebühr für die Durchfahrt mit einem Lastwagen und wollen Fotos machen. Nach 6 Minuten geht es weiter. Der nächste Halt ist am Eingang von Bandar Lampung ½h später. Diesmal kostet es 5000 IDR. Das ist hier offenbar üblich ich bekomme auch jedes Mal eine Quittung. Hier hat es wieder richtig Verkehr. Der Fahrstil ist aber wesentlich kultivierter als in Medan. Bei Rot wird angehalten! Um 10.45h bin ich im POP! Hotel. Ein neues poppiges Hotel (368'000 IDR). Alle Angestellten sind sehr jung. Ich richte mich ein. Zum Mittagessen gehe ich in ein kleines Restaurant. Da gibt es Mie Pangsit. Habe schon fast Entzugserscheinungen. Schmeckt gut, ist aber anders als in Medan mit Pangsit Goreng. Später erkunde ich die Stadt. Ausser viel Verkehr gibt es nichts Aussergewöhnliches. Am interessantesten ist es in den kleinen Strassen abseits des Verkehrs. Dank GPS kein Problem den Weg zurück zu finden. Nach 1h bin ich zurück. Apero in meinem Zimmer. Zum Nachtessen an einen der Ess-Stände in der Nähe. Zum Abschluss ein teures Bier im Liep's Café für 31'000 IDR die kleine Flasche. Das Lokal ist supermodern eingerichtet. Wäre auch in Zürich ein Hit. Nach 21h bin ich zurück.
(74km, 2¼h unterwegs)
 
Sa 11.04.2015
Nach 8h gehe ich zum Frühstück. Unten bei der Rezeption hat es kleine Tisch und so etwas wie eine Bar. Die Auswahl ist nicht gross, aber Gado Gado schmeckt gut und es hat guten Kaffee mit richtiger Milch. Nachher Büro, die weitere Route planen usw. Nach 14.30h gehe ich nochmals in die Stadt. Diesmal in den unteren Teil beim Meer. Es geht bergab, etwa 5km. Unterwegs finde ich zufällig das Krakatau-Denkmal. Hier sind damals etwa 30'000 Menschen umgekommen. Ich gehe immer geradeaus und ende im alten Hafen von Bandar Lampung. Ein älterer Herr winkt mich zu sich und redet mit mir. Er kann ziemlich gut Englisch. Einige Meter weiter trinke ich einen Eistee. Am Schluss sind etwa 15 meist junge Leute da. Alle wollen den Bule (Ausländer) sehen. Für den Heimweg nehme ich einen Angkot (Minibus). Der Fahrer winkt mich zu sich. Ich sage ihm, dass ich ins Pop! Hotel will. OK, OK, meint er. Wir fahren los. Unterwegs lädt er Leute ein und aus wie üblich. Ich wundere mich wohin er fährt. Nehme an, es gibt verschiedene Wege zum Hotel. Dann meint er hier ist das Pop! Hotel. Ist es aber nicht, wir sind beim Novotel. Wir fahren wieder Richtung Hafen. Zu Beginn langsam wie üblich mit mehreren Stopps. Dann fährt er plötzlich schneller bis zum Hotel. Hier angekommen verlangt er 60'000 IDR statt der üblichen 2000 oder 3000 IDR. Ich gebe ihm 4000. Er wirft sie auf den Boden. Ich gebe sie ihm nochmals. Er will nicht und macht einen riesen Radau. Schlussendlich lasse ich ihn stehen und gehe auf mein Zimmer. Nach etwa ½h kommt jemand von der Rezeption. Ich erkläre ihm den Fall und gebe ihm die 4000 mit dem Hinweis, dass ich falls nötig mit dem Fahrer zur Polizei gehen werde. Ich höre nichts mehr. Später erfahre ich warum. Sie haben ihm 30'000 gegeben, damit er endliche Ruhe gibt. Sie wollen kein Geld von mir, dass sei ihr Risiko. Das will ich aber nicht und gebe ihm die restlichen 26'000 IDR. Zum Nachtessen gehe ich zum gleichen Ort wie gestern zum Mittagessen. Die Kwetiau Goreng schmecken gut. Da ich schon 30'000 für einen Angkot bezahlt habe, kann ich mir auch 31'000 für ein Bier im Liep's leisten. Um 21h bin ich zurück. Telefoniere noch mit Irene und Maria, dann Musik hören und schlafen.
 
So 12.04.2015
Heute gibt es zum Frühstück Nasi Gudeg Jogja. Schmeckt gut, sieht aus wie Thon. Später finde ich heraus, es ist Jackfruit. Nachher packen. Um 9.30h fahre ich los. Das Personal hat mich auf einen Reifen mit wenig Luft aufmerksam gemacht. Ich stoppe bei einem Tempelban um das Problem beheben zu lassen. Er demontiert das Rad  hinten rechts. Es stellt sich heraus dass er min. 5 kleine Löcher hat. Alle ziemlich nahe beisammen. Eine Reparatur sei nicht sinnvoll meint er. Wir montieren das Ersatzrad. Es stellt sich heraus, dass die Befestigung des Ersatzrades eine ziemlich doofe Konstruktion ist. Zum Glück kriecht er unter dem Auto herum und nicht ich. Das Ganze dauert fast ¾h und kostet 30'000 IDR = 2.40 CHF. 8km weiter stoppt mich wieder einmal die Polizei. Diesmal wollen sie Geld, das 1.Mal in Indonesien. Zuerst weil ich kein schwarzes Büchlein habe, das ist der Fahrzeugausweis. Ich zeige mein Papier für die BK-Nummer und erkläre ihm, dass das Auto aus der Schweiz kommt. Darauf wechselt er das Thema. Ich hätte ein Rotlicht überfahren koste 250'000 IDR. Ich lache ihn aus, nehme meine Papiere und gehe. Nichts passiert, sie winken mir sogar zum Abschied zu! Unterwegs sehe ich einen Unfall zwischen einem Truck und einem Kleinlaster. Sieht ziemlich schlimm aus. Es hat sehr viele grosse Trucks unterwegs, ich fahre jetzt auf dem Highway Nr.1 (Trans-Sumatra). Dieser endet in Bakauheni direkt im Fährhafen. Um 12.45h bin ich da. Verpasse gerade eine Fähre. Es gibt keinen Fahrplan. Sie fahren nach Bedarf. Bis zu 29 Fähren sind auf der 30km langen Strecke im Einsatz! Die Überfahrt kostet 660'000 IDR = 53 CHF. Um 13.30h fahren wir los. By, By, Sumatra, zumindest für meinen Lastwagen. Sie haben mir den Platz gleich beim Ausgang zugewiesen. Nach 2h sind wir da. Bis wir angelegt haben dauert es aber noch bis 15.45h, also insgesamt 3h mit warten vor- und nachher. Zuerst geht die Strasse durch das Hafen- und Industriegebiet. Nach 25km kommt die Strasse zurück an die Küste. Hier ist die Hölle los. Es ist Sonntagabend (fast) alle Leute aus Jakarta sind an den Strand gefahren und sind nun auf dem Heimweg. Ich habe noch nie so viele Busse gesehen. Sie fahren zwar in die Gegenrichtung, aber der indonesische Fahrstil wirkt sich auch auf uns aus. Z.B. überholen wo kein Platz ist, und schon ist auch unsere Fahrbahn blockiert. Um 17.30h bin ich in Carita. Das 1.Hotel verlangt 1'200'000 IDR für ein abgewohntes Zimmer ohne Dusche. Sie geben zwar noch 20% Rabatt, aber ich will nicht mehr als 600'000 bezahlen. Ich fahre zurück. Da habe ich das ganz neue Archipelago Beach gesehen. Das kostet genau die 600'000 IDR (48 CHF). Das Zimmer hat Sicht auf das Meer, liegt 15m vom Strand. Alles neu, sogar warmes Wasser. Nur das Internet funktioniert nicht. Zuerst Apero auf der Terrasse. Dann richte ich mich ein und telefoniere mit Markus und Bea. Zum Nachtessen in ein kleines Restaurant. Capcai mit Reis. Zurück im Hotel geniesse ich mein letztes kühles Bier aus Medan. Es hat sogar einen Kühlschrank. Ich telefoniere mit Stefan und Maria, dann ins Bett.
(151km, 8½h unterwegs, davon insgesamt 3h für die Fähre)
 
Noch etwas Statistik ich bin am 6.6.2013 in Medan auf Sumatra angekommen. D.h. ich bin 675 Tage oder 22 Monate in Sumatra gewesen, wenn man von den Auslandaufenthalten mal absieht. Dabei habe ich 9929km mit meinem Auto zurückgelegt und knapp 10'000km mit dem Motorrad.
 
 
Mo 13.04.2015
Ich lade das Motorrad ab und fahre zum Frühstück ins Cinde Wulung. Ein schönes Restaurant etwa 1.5km vom Hotel entfernt. Nachher erkunde ich die Gegend. Es hat noch einige Strände, die sind aber nicht anmachend. Nach 6.5km kehre ich um. Plane meine weitere Reise. Ich beschliesse bis Yogyakarta zu fahren und von da meinen Visa-Run nach Kuala Lumpur zu starten. Buche den Flug und das Hotel in Yogyakarta (POP!). Verbringe den ganzen Nachmittag mit planen auf meiner Terrasse. Nach dem Apero fahre ich nochmals ins Cinde Wulung zum Nachtessen. Das Bier ist kalt (40'000), das Mie Goreng ist gut (25'000) und das Ayam Goreng mickrig und teuer (30'000). Zurück im Hotel telefoniere ich mit Maria und gehe bald schlafen.
(16km mit dem Motorrad)
 
Di 14.04.2015
Stehe um 06.00h auf. Verlade mein Motorrad und packe. Um 8h fahre ich los. Stoppe zum Frühstück im Cinde Wulung. Treffe einen Belgier, der kurz für 10 Tage nach Indonesien gekommen ist. Nach 9h fahre ich weiter. Bis Citeureup ist die Strasse sehr gut. Dann wird sie immer schlechter. Es gibt hier viele Sägereien. Es ist sehr hügelig hier. Verkehr hat es fast keinen. Vor meinem geplanten Etappenziel wird es wieder eben und die Strasse wird wieder besser. Das Pondok Bagedur Cottage ist ziemlich heruntergekommen und weit und breit kein Restaurant. Ich beschliesse weiter zu suchen. Ich find die anderen beiden Hotels, aber sie gefallen mir nicht. Direkt an der Hauptstrasse. Ich beschliesse weiter zu fahren in der Annahme, dass die Strasse wieder besser sei. Das ist aber ein grosser Trugschluss! Die Strasse führt meist sehr nahe der Küste entlang und die ist hier wunderschön. Ich mache in Panggarangan eine Pause von 20 Minuten. Nur trinken, Essen haben sie keines. Was nun folgt ist die bis jetzt schlechteste Strasse meines ganzen Trips! Für 22km brauche ich eine volle Stunde. Die Küste ist immer noch schön, ich muss mich aber voll aufs fahren konzentrieren. In Bayah bauen sie ein riesiges Zementwerk. Die Strasse ist hier eine Naturstrasse, weil die vielen schweren Lastwagen sie demoliert haben. Aber sie ist gepflegt, darum besser zum Fahren als das Stück vorher. Es geht landeinwärts, hoch bis 350 müM. Für diese 12km brauche ich 30 Minuten. Die Strasse wird jetzt ein bisschen besser. An der Grenze von Banten zu Java Barat ändert das schlagartig. Eine schmale aber sehr gute Strasse! Jemand hat einmal gesagt, Java habe bessere Strassen als Sumatra. Der war noch nie im Süden von Banten! Die Strasse kommt wieder zurück an die Küste. Um 16.15h sehe ich mir das Sunset Plaza Hotel Resort an. Nicht schlecht, aber ich will noch das Cimaja Square Hotel etwa 3km weiter anschauen. Es regnet nun in Strömen. Sie zeigen mir die verschiedenen Räume die sie haben. Alle verteilt in den Reisfeldern hinter dem Hauptgebäude. Ich entscheide mich für Nummer 10 (300'000 IDR = 24 CHF). Es hat 2 Stockwerke. Unten Toilette, Küche und Aufenthaltsraum. Zwei Seiten sind nur mit Rollos abgedeckt, die man unter Tags öffnet. Im oberen Stock das grosse Bett mit Moskito-Netz von IKEA! Zurück im Haupthaus, Tomatensuppe & Bier. Rechtzeitig zum Apero lässt der Regen etwas nach. Ich bringe meine Sachen in meinen Raum (120m) und geniesse den Apero. Um 19h zum Nachtessen. Chicken Gordon Blue! Schmeckt ausgezeichnet, das Bier sowieso. Telefoniere mit Muetti und rede noch etwas mit den 3 anderen Gästen. Um 21h schliessen sie. Noch etwas Büro, dann schlafen.
(205km, 7¼h unterwegs)
 
Mi 15.04.2015
Das Restaurant öffnet erst um 9h. Frühstück mit Nudelsuppe und gutem Kaffee. Für die Nudelsuppe wollen sie 35'000. Ich kann sie überzeugen, dass das zu viel ist. Ich bekomme sie für 15'000 IDR. Nachher kontaktiere ich "Cianjur Adventure Programme" die bieten in Cianjur Homestays an. Für Donnerstag haben sie keinen Platz mehr, aber ab Freitag für 2 Nächte. Ich sage zu. Maria sagt mir, dass das das Heimatdorf von Endang dem Polizei-General ist und er zurzeit dort ist! Ich lade mein Motorrad ab. Am Nachmittag erkunde ich damit die Gegend. Zuerst Richtung Osten, dann nach Westen. Da ist es interessanter. Es hat mehrere Strände, aber Wochentags ist nichts los. Ich fahre ein Stück in die Berge, bis zu einem Aussichtspunkt. Die Strasse ist sehr steil, zeitweise 20% Steigung! D.h. im 1. Gang hochfahren. Da trinke ich etwas und fahre dann zurück. Auf dem Rückweg beginnt es zu regnen. Ich kaufe noch Bier ein und kühle es in meinem Kühlschrank. Nun habe ich es geschafft, 10'000km in Indonesien mit dem Motorrad! Buche die Flüge für Maria & Efraim nach Kuala Lumpur. Apero mit vielen Moskitos und kaltem Bier bei mir. Es regnet immer noch. Ich suche ein Restaurant in der Nähe. In einem kleinen Warung gibt es Mie Goreng mit Ayam Goreng. Sehr gut und nicht so teuer wie letztes Mal (30'000 IDR). Bei mir noch den Rest des Bier vom Apero, dann schlafen.
(31km mit dem Motorrad)
 
Do 16.04.2015
Zum Frühstück gehe ich um 8h ins Marisa gleich nebenan. Nachher montiere ich die Schweizer Nummernschilder am Auto und Motorrad. Vorne jeweils die in Medan hergestellten Schilder. Am Auto, damit ich das Original nicht verliere. Am Motorrad weil man hier ohne Nummernschild vorne immer wieder gestoppt wird oder z.B. nicht in ein Parkhaus kann! Reserviere das Zimmer im Federal für meinen Visa-Run und den Besuch von Maria & Efraim in Kuala Lumpur. Am Nachmittag verlade ich mein Motorrad, dann besuche ich den Strand etwa 300m entfernt vom Bungalow. Der ist hier ganz speziell. Es hat keinen Sand sondern ziemlich grosse Bollensteine (1 – 10kg). Sie sind dunkelgrau bis schwarz und schön abgeschliffen. Die Wellen sind imposant, bis zu 5m hoch und das ziemlich nahe am Strand. Kaum angekommen werde ich von einigen Schülern in Beschlag genommen. Sie müssen einen Bule (Ausländer) interviewen. Es hat bis zu 10 Surfer, die im Wasser auf die Superwelle warten. Ich schaue etwa 1h dem Treiben zu. Dann gehe ich zurück und geniesse mein Bungalow. Nach dem Apero gehe ich zum Essen ins Haupthaus. Da treffe ich 2 Australier die ich schon beim Surfen gesehen habe. Sie sind mit dem Motorrad von Jakarta nach Lake Toba gefahren. Ich esse nochmals das Chicken Gordon Blue, weil es so gut war. Gegen 22h bin ich im Bett.
 
Fr 17.04.2015
Um 8h wieder ins Marisa zum Frühstück. Nachher packen. Um 10h fahre ich los. Die Strasse führt bis Pelabuhan Ratu (8km) der Küste entlang. Dann geht es landeinwärts und in die Berge. Der Verkehr nimmt zu und die Strasse wird schlechter. Es geht stetig bergauf. Nach 80km bin ich auf dem höchsten Punkt, 925 müM. Hier ist alles viel dichter bevölkert als in Sumatra. Etwa auf der Hälfte des Weges hat es Häuser der Strasse entlang. Mein Ziel Cianjur liegt auf 400 müM. Den Homestay finde ich auf Anhieb. Yude der Besitzer ist ziemlich erstaunt einen Lastwagen aus der Schweiz bei sich zu haben. Das muss sofort verewigt werden. Wir reden viel. Die andern Gäste sind auf einem Ausflug. Es sind 4 Deutsche. Ich bekomme Gado Gado zum Mittagessen. Für 200'000 IDR (16 CHF) ist alles Essen inbegriffen. Sogar das Kleiderwaschen. Sie haben einen Ping Pong Tisch der fleissig benutzt wird. Gegen 18h kommen die anderen zurück. Es sind 2 Paare. Das eine Paar, Leonardo und Maija, wollte eigentlich abreisen, aber Maija hat Magenprobleme, sie bleiben eine Nacht länger. Nach dem Nachtessen sitzen wir zusammen auf der Terrasse und reden. Später gibt es noch von meinem Whisky. Nach und nach verschwinden alle. Um 1h gehen auch Kai und ich ins Bett.
(104km, 3¼h unterwegs)
 
Sa 18.04.2015
Um 8h Frühstück mit Nudelsuppe und Milchkaffe! Heute besuchen wir eine Schule Kai, Theresa und ich werden von 3 Jungs mit dem Motorrad abgeholt. Um 9.30h sind wir in der Schule (Ibu Dewi 2). Die Schulleiterin begrüsst uns. Wir warten bis die Pause vorbei ist. Dann besuchen wir eine Klasse mit der Englisch-Lehrerin. Es geht laut zu und her. Wir müssen viele Fragen beantworten. Die 2 der 3 Jungs die uns hergefahren haben arbeiten in einer Englisch-Sprachschule. Sie übernehmen das Zepter und bringen die Kinder zum Fragen, Antworten, Singen usw. Es macht richtig Spass. Nach ¾h geht es weiter zur nächsten Klasse. Da bleiben wir nur ¼h. Dann haben wir es geschafft, meinen wir. Aber die nächste Klasse hat eigentlich schon Schulschluss. Es ist aufgestuhlt, aber sie wollen unbedingt auch mit uns reden. Alle Stühle werden wieder heruntergeholt und los geht’s. Woher kommst Du, was ist Dein Lieblingsessen, Deine Lieblingsfarbe …. Gegen 12h gibt’s neben dem Schulhaus einen Tee, nachher fahren wir zum Mittagessen in ein Sundanesisches Restaurant. Das Essen ist gut, aber unbequem. Wir sitzen auf dem Boden. Auf dem Rückweg versuchen wir vergeblich Bier zu organisieren. Zu Hause reden ich mit Leonardo und Maija. Sie fühlt sich besser. Innert 1h organisieren sie ihre ganze Reise um. Ihr ehemaliger Chef fliegt nach Kalimantan zu einem Projekt das sie betreut hat und sie folgen ihm. Buchen die Flüge, morgens um 5h!!! ab Jakarta. Schon bald müssen sie sich auf den Weg machen. Kai und Theresa besuchen einen Kochkurs. Der findet bei uns im Homestay statt. Sie kochen unser Nachtessen und dürfen erst noch dafür bezahlen. Es schmeckt ausgezeichnet. Es ist viel los hier. Es ist Samstag und viele Verwandte und Bekannt von Yude kommen vorbei. Noch einen Schlummertrunk mit Kai, dann bin ich um 22h im Bett.
 
So 19.04.2015
Aufstehen um 6.30h! Kein Frühstück. Wir gehen zum "Car free Day". Die Hauptstrasse in der Innenstadt ist von 7.00 – 9.00 für jeglichen Verkehr gesperrt. Bin gespannt wie das funktioniert. Einer der Jungs von der Englisch-Schule holt uns ab. Nach 7h fahren wir mit einem Angkot (Minibus) in die Stadt. Bei der Schule warten noch weitere Angestellte und Schüler auf uns. Um 7.45h geht es los. Was ich sehe hätte ich nie in Indonesien erwartet. Es hat unglaublich viele Leute auf der Strasse und bis 9h sehe ich nur ein einziges Motorrad das sich unerlaubterweise auf der Hauptstrasse bewegt! Es hat viele Attraktionen wie Essstände, Verkaufsstände, Bühnen mit Musik und anderen Darbietungen, Mini Karusselle mit Pedalantrieb …Natürlich heisst es überall "Hello Mister". Wir gehen etwa 1km, dann kehren wir um. In einem kleinen Warung gibt es Frühstück. Ähnlich wie Lontong mit Erdnuss-Sauce. Punkt 9.00h wird die Strasse wieder für den Verkehr geöffnet. Ein Polizeiauto bahnt sich den Weg durch die Menge, dahinter Motorräder und Autos. Per Angkot zurück ins Homestay. Fertig packen, dann geht es um 11h los. Kai und Theresa kommen mit mir bis Cipanas. Es hat ziemlich viel Verkehr. Die Strasse ist gut. In der Nähe von Bandung, nach 45km, kommen wir auf die Autobahn mit anfangs 6 Spuren!!! Für 45km ein völlig neues Fahrgefühl mit 78km/h im Schnitt. In Cileunyi ist dann aber fertig mit schöner Strasse. Für die letzten 40km ist die Strasse wieder nicht mehr so gut. Um 13.45h sind wir beim Hotel Tirtagangga in Cipanas. Sie wollen 670'000, ich frage nach Rabatt und siehe da, es kostet nur noch 500'000 IDR (40 CHF). Wir bleiben. Später wollen wir etwas essen. Wir suchen ziemlich lange. Um diese Zeit haben nur wenige Warungs offen. Kurz vor dem grossen Regen finden wir dann doch noch etwas. Zurück geht es per Angkot. Um 17.30h gehen wir im angenehm warmen Hotel Pool schwimmen. Wir bleiben eine volle Stunde im Wasser. Auch hier natürlich immer wieder "Hello Mister". Zum Nachtessen bleiben wir im Hotel. Um 22h schmeissen sie uns raus. Um Mitternacht schlafe ich dann ein.
(120km, 3h unterwegs)
 
Mo 20.04.2015
Um 8h treffen wir uns zum Frühstück. Um 10.30h fahren wir los. Nach Garut ein Tankstopp. Nach 15km erreichen wir den höchsten Punkt, 1020 müM. Dann geht es bergab. Ein schönes Tal mit vielen Reisfeldern. Der Verkehr läuft bis vor Tasikmalaya gut. Dort wird es für eine Weile mühsam. Nachher wird es wieder gut. Die Strasse ist gut und fast kein Verkehr. Um 13.15h machen wir in Ancol eine Mittagspause. Das Essen ist sehr gut. Bis Banjar geht es auf einer meist guten Strasse ohne Verkehr gemütlich weiter. Die letzten 60km bis Pangandaran ist die Strasse aber sehr schlecht. Um 16h sind wir da. Adams Homestay finden wir fast auf Anhieb. Da war ich vor 18 Jahren zusammen mit Bea. Kai und Theresa gehen ins Mini Tiga Homestay, das ist billiger. Bei einem Bier erzähle ich Kirsten, der Frau von Adam von meiner Reise. Bei Adams Homestay hat sich nicht viel verändert. Ich wohne im gleichen Zimmer wie 1997! Das Haupthaus ist neu und weiter hinten als früher, hinter dem Pool. Der Pool und die Häuschen darum herum sind immer noch gleich. Es ist eine Oase der Ruhe, mit vielen Pflanzen, Skulpturen, Teichen usw. Rundherum hat sich aber vieles verändert, das meiste nicht zum Guten. Es gibt nun grosse Hotels und auf der Strandseite der Strasse sind fast durchgehen Restaurant, Bars und Läden. Zwar alles klein aber doch alles verbaut. Weil ich länger bleibe, bekomme ich mein Zimmer für 304'000 IDR = 24 CHF, ohne Frühstück. Essen und Trinken ist ziemlich teuer und am Schluss wird erst noch 15% für Steuer und Service draufgeschlagen. Um 20h treffen wir uns zum Nachtessen. Kirsten hat das "Mungil" empfohlen. Das Essen ist gut, Hot Plate Beef. Um 22h bin ich zurück.
(166km, 5½h unterwegs)
 
Di 21.04.2015
Um 8h Frühstück mit Nudelsuppe mit Gemüse und Ei, dazu guten Kaffee mit Milch. Ich unterhalte mich lange mit Adam. Er spricht sehr gut Deutsch. Ihre beiden Töchter leben nun in Deutschland. Da kommt auch Kirsten her. Ich lade mein Motorrad ab und drehe eine Runde durch den Ort. Hier gab es 2006 einen Tsunami. Bei Adam und Kirsten stand das Wasser 1.50m hoch. Da wurde vieles zerstört und durch neues ersetzt. Es hat immer noch sehr viele Fischerboote. Ich suche nach Bier. Das ist gar nicht so einfach seit die neuen Regeln in Kraft sind. Es braucht eine Lizenz um Alkohol zu verkaufen. Indomaret und Alfamaret verkaufen seither kein Bier mehr. Ich find noch einen kleinen Laden mit 1 Flasche für 25'000 IDR. Bin nicht sicher ob das die letzte war für immer in diesem Laden. Gegen 14h fahren ich mit Kai und Theresa mit dem Motorrad ins "Green Valley". Es sind 18km pro Weg. Da gibt es ein kleines Tal mit einem Fluss. Es kostet 10'000 IDR Eintritt. Habe schon Geld für schlechtere Sachen ausgegeben. Man könnte auch Body Rafting machen (Fluss-Schwimmen). Schwarze Wolken ziehen auf. Um 15.30h fahren wir zurück. Nach 40 Minuten sind wir zurück in Pangandaran. Da treffen wir noch eine Majoretten-Truppe, alles Mädchen in einer farbigen Uniform. Ich gehe schwimmen im Pool. Ein Engländer, der jetzt die Indonesische Staatsbürgerschaft hat, kommt auch zum Pool. Er wohnt in Bandung, ist mit einer Indonesierin verheiratet und hat 4 Kinder. Ein interessantes Gespräch. Um 19h gehe ich mit Kai und Theresa zum Nachtessen zum Fischmarkt. Kisten hat das "Karya Bahari" empfohlen. Volltreffer. Man sucht sich den Fisch aus, der wird dann gegrillt. Schmeckt sehr gut. Bier gibt es keines hier. Dafür gehen wir wieder ins "Mungil". Da treffen sie Vorbereitungen für eine Geburtstags-Party. Ziemlich laut, wir flüchten bald. Ich telefoniere noch mit Maria. Sie hat wieder einmal ihre komische Phase, dann flippt sie aus nichtigem Grund aus. Mal sehen wann sich das wieder legt. Noch mit Stefan telefonieren, dann schlafen.
(36km mit dem Motorrad)
 
Mi 22.04.2015
Nach dem Frühstück starte ich mit den "Büro" Arbeiten. Fotos um nummerieren, GPS-Daten verarbeiten usw. Zwischendurch schnell in den Pool zum Abkühlen und einfach nichts tun. Um 19h treffe ich Kai & Theresa. Wir gehen wieder ins "Mungil". Chicken-Schnitzel, Salat & Pommes schmecken gut. Die beiden haben eine Body-Rafting-Tour gemacht und sind darum sehr müde. Um 21h verabschieden sie sich. Ein Paar aus Holland hat sich zu uns gesetzt. Sie arbeiten jetzt in China. Wir trinken noch ein Bier. Gegen 22h gehe ich dann auch zurück.
 
Do 23.04.2015
Frühstück wie üblich. Adam setzt sich zu mir. Ein Journalist der örtlichen Zeitung (Radar) kommt vorbei und fragt mich über meine Reise aus. Er notiert sich aber fast nur "technische" Details. Ich gebe ihm meine Internetseite-Adresse. Bin gespannt was daraus wird. Er muss bald weg, weil ein Kriegsschiff in die Bucht einfährt. Adam schickt mich auch dorthin, aber die Fregatte ist weit weg vom Strand. Dafür finde ich meinen Bier-Laden wieder. Diesmal haben sie 2 Flaschen auf Lager. Auf dem Rückweg suche und finde ich Kai & Theresa beim Surfen. Schwimmen im Pool und sonst nicht viel. Ich gratuliere Madeleine zu ihrem 60-zigsten Geburtstag. Maria telefoniert einige Male. Ihre Gemütslage normalisiert sich langsam wieder. Apero auf meinem kleinen Balkon. Um 19h treffen wir uns zum Nachtessen. Diesmal in einem der "Bamboo Cafés". Da treffen wir auf eine Schweizerin die im Mini Tiga Homestay wohnt. Nach 21h verabschieden wir uns, Kai & Theresa fahren morgen nach Yogyakarta weiter. Ich telefoniere noch mit Maria, dann schlafen.
 
Fr 24.04.2015
Nach dem Frühstück starte ich das Projekt "Internetseite aktualisieren". Am Nachmittag rufe ich Muetti an. Sie wird heute 90 Jahre alt. Der Anruf klappt erst beim 3.Versuch. Sie ist heute nicht gut aufgestellt. Ein Angestellter bringt mir die Zeitung. Da ist tatsächlich ein Artikel über mich abgedruckt. Maria fährt mit Freundinnen bis am Sonntag nach Bukit Lawang. Zum Nachtessen gehe wieder ins gleiche "Bamboo Café" wie gestern. Da komme ich mit einem Australier ins Gespräch. Um 22h bin ich zurück.
 
Sa 25.04.2015
Nach dem Frühstück kommt ein Deutscher Freund von Adam vorbei. Er arbeitete bis zu seiner Pensionierung für eine Deutsche Organisation die sich auf Umwelt-Probleme spezialisiert hat. Er erzählt viel über die Zustände in Indonesien. Nachher reorganisiere ich meine Internetseite. Die neue Struktur muss ich dann auf den Server laden. Das dauert Stunden. Verwandte von Adam kommen zu Besuch. Wir sitzen zusammen bei Kaffee und Snacks. Er ist Kardiologe aus Jakarta. Fürs Nachtessen empfiehlt Kirsten mir das "Relax". Lilo die Besitzerin ist Schweizerin. Da gibt es ein riesen Hallo wenn ich mit meiner Schweizer Nummer vorfahre. Es hat noch 4 andere Schweizer/innen da. Ich esse Älplermakaronen! Die sind sogar gut. Gegen 23h bin ich zurück.
 
So 26.04.2015
Ich lese vor dem Frühstück im Lonely Planet und beschliesse meine Route anzupassen. Ich werde via Dieng Plateau und Borobudur nach Yogyakarta fahren. Nach dem Frühstück überprüfe ich ob alles geklappt hat mit der Umstrukturierung. Das dauert ziemlich lange. Am Pool rede ich mit dem deutschen Paar das gestern angekommen ist. Dann weiter mit der neuen Internetseite. Ich bekomme eine Email aus Singapore. Maria's verlorener Koffer ist im Hotel aufgetaucht! Telefoniere mit Markus, nachher Apero. Zum Nachtessen gehe ich nochmals zu Lilo. Bestelle Rösti mit Spiegelei und Bratwurst. Dazu Gurkensalat. Ein Traum! Auf der Speisekarte findet man das nicht. Das Schweizer Paar von gestern ist auch da. Sie werden morgen um 4.00h abreisen. Darum gehen sie früh zurück. Ich rede noch eine Weile mit Lilo, dann gehe ich auch.
 
Mo 27.04.2015
Nach dem Frühstück geht es weiter mit meiner Internetseite. Dazwischen mal in den Pool, zur Bank, zum Tanken mit dem Motorrad und mit den neuen Gästen aus Holland reden. Um 18h bin ich rechtzeitig zum Apero fertig. Zum Nachtessen empfiehlt mir Kirsten das "Menara". Das Essen ist sehr gut, aber auch teuer. Darum gehe ich für den Schlummertrunk ins "Bamboo Café". Dort treffe ich 2 Australier. Gegen Mitternacht bin ich zurück. Telefoniere noch mit Stefan, dann ist Feierabend.

Di 28.04.2015
Nach dem Frühstück noch letzte Anpassungen an der Internetseite, dann ist alles bereit. Hochladen und Emails verschicken.